Aktionen


Grüne Politik für Tübingen - Einblicke und Ausblicke


Mit dem Grünen Sofa auf den Holzmarkt. Die AL/Grüne Gemeinderatsfraktion gab Einblicke und Ausblicke in ihre Arbeit. Und zwischendurch gab's Saxophonmusik. Gerne beantworteten wir Fragen aus der interessierten Bürgerschaft. Ganz herzlichen Dank an Christian Selent für die kompetente Moderation unserer Veranstaltung.

 

 

 

Fahrradstadt Kopenhagen - Christoph Joachim berichtet


Kopenhagen gilt als "die Fahrradstadt in Europa". Tübingen gilt auch als Fahrradstadt. 

In Tübingen wird zwar schon jetzt schon viel Rad gefahren - aber sind wir wirklich eine richtig gute Fahrradstadt? 

Tübingen soll und will als Fahrradstadt noch besser werden um vor allem in der Innenstadt, Mobilität umwelt- und menschenfreundlich zu ermöglichen und ein Verkehrskollaps zu verhindern.

Um zu sehen wie die Fahrradstadt Kopenhagen funktioniert und was davon in Tübingen auch machbar ist, reiste eine Delegation aus Fraktionen des Gemeinderats (AL/Grüne - CDU - SPD - LINKE - Tübinger Liste) und der Stadtverwaltung zur "Radverkehrsfortbildung" nach Kopenhagen. 

Hier der Bericht von Christoph Joachim, Radhändler und Stadtrat von AL/Grüne, zur Radverkehrsfortbildung Kopenhagen 2016

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Bürgerreise nach Moshi - Beate Kolb berichtet


Der Arbeitskreis Moshi Tübingen organisierte für August-September 2016 zum zweiten Mal eine Bürger-Reise nach Moshi/Tansania der Partnerstadt Tübingens. Der Arbeitskreis gestaltet selbst Kontakte und Begegnungen und hat gleichwohl engen Kontakt zu Herr Klingebiel dem zuständigen Mitarbeiter in der Stadtverwaltung Tübingen.


Da Beate Kolb, Afrika als Kontinent und besonders Schwarzafrika ins Herz geschlossen hat, nahm sie an der Reise teil.

Moshi Reisegruppe mit Lord Mayor R. Mboya Vordergrund Mitte mit dunklem Jacket.       Bild R. Herrgott

Hier der Bericht von AL/Grüne Stadträtin Beate Kolb

Abendstimmung
Engelstrompetenhain
Kaffee rösten
Technikaa-College
Park
Geschäftsfassade

Der Osterhase möchte den Steinenberg behalten


Viele Spaziergänger waren am Ostersonntag am Infostand am Steinenberg um mit uns über die Zukunft des, "hoffentlich" unverbaut bleibenden, Steinenberg zu sprechen. Auch der Osterhase war da und alle seine Eier wurden von den Kindern gefunden.

Hier die Pressemitteilung zur Aktion "Der Osterhase möchte den Steinenberg behalten!"

 

Flächenentwicklungsplan - wo wollen wir hin?


Innen vor Außenentwicklung war bislang die Strategie. Aber irgendwann ist innen voll und was dann?
Müssen und Wollen wir in die Außenentwicklung einsteigen? Und wenn ja, wo und wie wollen wir neue Flächen für Wohnen und Gewerbe ausweisen? Fragen über Fragen die beantwortet sein wollen. Darüber wollen und müssen wir uns erst intern selbst klar werden. Ein erstes Treffen der Fraktion mit unseren Ortsbeiräten war sicherlich erst der Auftakt unseres internen Entscheidungsprozess zum städtischen Flächenentwicklungsplan.

Einblicke in unsere Fraktionsarbeit


Neben unserer normalen Fraktionsarbeit, die sich überwiegend mit dem Abarbeiten von Verwaltungsvorlagen und Vorbereiten von verschiedenen Sitzungen befasst, ist es uns sehr wichtig uns immer wieder mit verschiedenen Akteuren, Vertretern und Initiativen zu besprechen.
Beispielsweise mit Baubürgermeister Cord Soehlke um uns gegenseitig über die aktuelle, mittelfristige aber auch langfristige Arbeit des Baudezernats auszutauschen. Vor allem im Hinblick auf die kommenden Haushaltsberatungen
Oder mal ganz anderswo, Sonntagnachmittags auf der Terrasse des Institut Culturel in der ungewöhnlich wärmenden Novembersonne ein Treffen mit den AL/Grünen Ortsbeiräten.

Auf gleicher Ballhöhe


Green Power war auch dabei und mit dem fünften Platz überaus erfolgreich! Das Hobby-Fußballturnier "Auf gleicher Ballhöhe" am 8. November 2014 in der Uhlandhalle. Veranstaltet vom Asylzentrum, dem TV Derendingen und unterstützt von der Stadt Tübingen.

Herzliche Gratulation unserem Oberbürgermeister, unserem Boris



Nahversorgung in der Altstadt


Hier der komplette Löwenflyer mit dem Formular zur Genossenschaftsgründung.

 

Nahversorgung ist uns wichtig. Im Zuge der Erweiterung von H&M, wofür der Netto Markt in der Langen Gasse weichen muss, ist das Thema wieder einmal aktuell.

Besonders aktiv geht Al-Stadtrat und Kaufmann Bruno Gebhard-Pietzsch die Problematik an. Nach seinen Erfahrungen im Pfrondorfer Dorfladen spricht er nicht nur über Lösungen sondern bietet eine an. Einen Genossenschaftsladen im Löwen!
Hier der Bericht des Tagblatts vom 17. Juli 2014

Haben sich bis zum 15. Oktober 2014 mindestens 500 Personen gemeldet die einen Anteil von 100 Euro erwerben würden, dann wird die Gründung einer Konsumgenossenschaft folgen mit dem Ziel im möglichen und idealen Standort "Löwen" diese Nahversorgungsmöglichkeit zu gründen.

Info bei:
"Der faire Kaufladen" Bruno Gebhart-Pietzsch - Marktgasse 12
Alternative und grüne Liste (AL) e.V. Am Lustnauer Tor 6, 72074 Tübingen

oder per E-Mail:
buero@alternative-liste.de

 

Pressemitteilung vom 4. August 2014
Projekt "Genossenschaftsladen Löwen"

Brief vom 9. August 2014
An die Interessierten der Gründung des "Genossenschaftsladen Löwen"

Grüner Frühling 2014


Andere machen einen Neujahrsempfang, wir veranstalten den "Grünen Frühling". So auch dieses Jahr am 10. April. Wieder einmal im Sudhaus mit einer Mischung aus Information, Diskussion, Unterhaltung, Musik, Essen, Trinken, sich Begegnen, Kennenlernen und Austauschen. Hier einige Impressionen vom "Kabarett Inflagranti", der Diskussion zu den Themen Fahrradverkehr-Regionalstadtbahn (Christoph Joachim), Kultur (Cornelia Szelenyi), Stadtentwicklung (Annette Schmidt) Wirtschaftsförderung und Kinderbetreuung (Heinrich Schmanns) und aus dem Publikum. 

 

Bernd Gugel fährt per "Rischka" vor
Uli Baumgärtner begrüßt
Kabarett Inflagranti mit "schwäbischer Gosch"
von und mit Christian Mickeler!
Diskussion mit dem Publikum
Boris Palmer, OB u Facebook Ikone
Buccaner Sound-DJ Schwarzes Schaf
Adalbert Sedelmeyer vom Sudhaus
Christoph Lederle und Andere
auch dabei, Arvid Goletz

Mark Obrembalski rückt in Gemeinderat für AL/Grüne nach


Stadtrat Mark Obrembalski wird
durch OB Boris Palmer vereidigt

Bedingt durch ihre starke berufliche Verpflichtungen konnte Aster Yeman ihr Mandat im Tübinger Gemeinderat für AL/Grüne in den letzten Monaten nur sehr eingeschränkt ausüben. Dazu folgte zum Jahreswechsel auch noch ein berufsbedingter Umzug in eine Gemeinde außerhalb Tübingens. Nach der Gemeindeordnung mußte Aster Yeman, durch diesen Wohnortwechsel, aus dem Gemeinderat zurücktreten.

Für Aster Yeman rückte Mark Obrembalski (AL/Grüne) am 3. Februar 2014 in den Gemeinderat nach. Mark Obrembalski war schon einmal als Nachrücker, von 2008-2009, im höchsten Tübinger Kommunalgremium. 

Wir wünschen Aster Yeman für ihren neuen Lebensabschnitt alles Gute und Mark Obrembalski in der AL/Grünen Fraktion ein interessantes und erfolgreiches Wirken zum Wohl der Universitätsstadt Tübingen.

AL/Grüne will Regionalstadtbahn


Die Regionalstadtbahn gewinnt an Fahrt. In der Öffentlichkeit wie auch in den politischen Gremien. Der Verein "Pro Regio Stadtbahn" lud zu einer Podiumsdiskussion ins Landratsamt Tübingen. Auf dem Podium ausschließlich Befürworter des Projekts, Verkehrsminister Winne Hermann, Landrat Joachim Walter, OB Boris Palmer sowie der Projektleiter der Regionalstadtbahn Heilbronn Andreas Berk und vom Vorstand von Pro Regiostadtbahn, Bernd Strobel. Moderator war Gernot Stegert vom Tagblatt.

Unter dem Publikum viele VertreterInnen aus der regionalen Politik. Darunter auch die halbe Fraktion von AL/Grüne. Uns ist die Regionalstadtbahn besonders wichtig. Bereits am Vortag (14. Oktober 2013) ging es im Planungsauschuß beim Umbau des Zinserdreiecks um die Frage, soll in der Karlstraße bei der Herstellung des Straßenoberbaus die zukünftige Regionalstadtbahn berücksichtigt werden? Immerhin eine Investition von rund 325 000 Euro in ein stabileres Straßenfundament das zukünftig benötigt wird, jetzt aber noch nicht notwenig wäre.

Für AL/Grüne eine sinnvolle, da vorausschauende Investition. Denn wer die Regionalbahn wirklich will der muß auch wirkliche Taten folgen lassen. Diese Ansicht ist mehrheitsfähig im Tübinger Gemeinderat. Nur der Vertreter der Piraten im Planungsauschuß sprach sich deutlich gegen die Regionalsstadtbahn aus und nannte sie gar "Bimmelbahn".

Dissertation und Kuchen


 

Während die Allermeisten im Sommer in den Ferien waren und sich von der Arbeit erholten, war unsere Fraktionsvorsitzende Uli Baumgärtner überaus fleissig und legte letzte Hand an ihre Dissertation. Nach monate(jahre)langer Arbeit ist das Werk jetzt fertig. So viel Fleiß soll auch belohnt werden!
Stella Tauber, unsere Frau nicht nur fürs Büro sondern für alles, fachkundig unterstützt von Nele Schönau aus dem (grünen) Kreistag backten leckeren, mintgrünen Kuchen für unsere Kollegin Uli Baumgärtner die demnächst den Titel Dr. rer publ trägt.

Und wer hat die süße Arbeit bei der Fraktionssitzung am 19. September aufgegessen?
Die ganze Fraktion. Vielen Dank an Stella und Nele für die Idee und die geschmackvolle Ausführung.

Erste Fraktionssitzung nach den Sommerferien


Rund sechs Wochen sitzungsfreie Zeit, auch Ferien oder Urlaub genannt, liegen hinter uns. Am Donnerstag 12. September begann mit der ersten Fraktionssitzung nach den Sommerferien der Sitzungsreigen. Nach einer umfangreichen Mitteilungsrunde wurden die kommenden Ausschüsse vorbereitet und die nächsten Termine geplant. Beispielsweise wird dieses Jahr noch der Haushalt für 2014 gemacht. Kurz vor Mitternacht war dann "Feierabend". Trotz der späten Stunde gelang es noch auf dem Mittags eröffneten Umbrisch-provenzialischen Markt bei einem Gläschen Wein den Tag zu beenden.

Die Schulberg Sanierung - erst ein hoch umstrittenes Projekt - jetzt ein Genuss!


Die hoch umstrittene Treppe, der Zugang zum Weg
Welch ein fantastischer Ausblick über die Südstadt zur Alb

Wohl kaum ein Projekt war in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit sowie im Gemeinderat so umstritten wie die Hangsanierung des Schulbergs, der auch im Zusammenhang mit der ebenso umstrittenen Erneuerung der Mühlstraße gesehen werden muß. Wobei die eigentliche Hangsanierung allen einleuchtete, ging es doch darum, abgängige Stützmauern zu sichern.
Aber braucht es dazu eine Treppe von der Mühlstraße hoch zu den Zinnen der Mühlstraßen-Stützmauern? Und dort eine Weg?

Selbst in Tuepedia ist die Schulberg Treppe sowie der Streit darüber dokumentiert. Auch in einem Bericht im Tagblatt vom 17. Februar 2011 werden die heftigen Diskussionen beim damaligen Info Abend zum Projekt nochmals lebendig.
Wir von AL/Grüne waren von Anfang an von dem Projekt überzeugt und setzten uns, trotz massivem Gegenwind, stark dafür ein.

Jetzt ist fast alles fertig. Die Mitglieder des Planungsausschuß konnten sich am Montag, 10. Juni 2013 ein Bild machen, was letztlich nach hitzigen Debatten im Gemeinderat und in der Öffentlichkeit und nach teils sehr knappen Abstimmungen von Stadtplanern und Bauleuten umgesetzt werden konnte.

Und jetzt: Viele zufriedene Gesichter, keine Kritik und viel Zustimmung bei der ersten offiziellen Begehung des sanierten Schulbergs.

AL-Grüne Stadtrat Bernd Gugel fand viele lobende Worte in einem Leserbrief. Der Schulberg, ein Genuss für die Augen

Neu, klein und fein - das Hesse Kabinett


Der Dichter Hermann Hesse, Nobelpreisträger und meistgelesener deutschsprachiger Autor des 20. Jahrhunderts, verbrachte prägende Jahre in Tübingen. Im Oktober 1985 kam er als Buchhändlerlehrling in die Buchhandlung Heckenhauer am Holzmarkt. Die Zeit in Tübingen gilt heute als entscheidend für Hesses schriftstellerische Entwicklung und Identitätsfindung. In einem Teil des Hauses Heckenhauer wurde mit Unterstützung vieler das Hesse Kabinett errichtet und im Mai 2013 eröffnet. Für interessierte Mitglieder des Gemeinderates führte die Leiterin des Kulturamtes, Frau Daniela Rathe eigens durch dieses literarische Schatzkästchen Tübingens. Ein sehenswertes Kleinmuseum mitten in der Stadt. Mit viel Herzblut gemacht, mit interessanten Details versehen, verständlich und ansprechend, ein Ort der Ruhe und der Literatur, ein anfassbarer Blick zurück in die Lehrjahre Hesses. Mit dabei auch die AL/Grüne Fraktion die sich von Anfang an für das Projekt eingesetzt hat.

Hier, weitere Information zum Hesse Kabinett.

Einschwimmen in den Freibadsommer 2013


Diesmal waren die Jugend schneller,
als die "Alten"!
Stadtrat Heinrich Schmanns mit Sohn Paul
das waren die ersten Schwimmerinnen im Becken
immerhin fast 22 Grad im Wasser, deutlich wärmer als die Luft

im Pavillon der Bademeister wurde die Steuerungstechnik bestaunt
Das Team, Heinrich Lind, Sonja Ruff, Paul u Heinrich Schmanns, Aster Yeman und Bernd Gugel

Nebel und Kälte schreckte etliche Unentwegte am Sonntag, 5. Mai nicht ab um 6 Uhr im Tübinger Freibad in die Saison zu schwimmen. Und seit fünf Jahren immer mit dabei, AL/Grüne Freibadfreaks, die die ersten FrühschimmerInnen mit Kaffee, Saft, Brötchen und Keksen versorgten.
Im Laufe des Morgens wich der Nebel der Sonne und viele Tübingerinnen und Tübinger strömten ins 23 Grad warme Freibadwasser. Nach dem langen Winter war so ein schöner Freibadauftakt auch wirklich verdient.
Auch dieses Jahr gibt es weitere Verbesserungen in der Infrastruktur des Freibades. Ein neuer Eingang ermöglicht es den Besuchern mit Dauerkarten, die von Westen kommen, einen kürzeren Zugang ins Bad. Auch die bei Sportschwimmern beliebten abgesperrten Schwimmerbahnen gibt es wieder im großen und kleinen Becken.

Wir wünschen allen Freibadgästen eine schöne Freibadsaison 2013. 

"Grüner Frühling 2013"


Am Samstag, den 16.03.2013 luden die AL/Grüne-Gemeinderatsfraktion und der Stadtverband Bündnis 90/Die Grünen zum Frühlingsempfang in das Werkstadthaus im Französischen Viertel in Tübingen ein. Eingeladen waren Initiativen, Vereine, Engagierte und Bürger dieser Stadt Tübingen. Dieser Einladung sind ca. 50 Besucher gefolgt. Die Stimmung war sehr freundlich und familiär.

Uli Baumgärtner, Fraktionsvorsitzende der Gemeinderatsfraktion, begrüßte gemeinsam mit Sonja Ruff vom Stadtverband die Gäste. Die Fraktionsvorsitzende gab in ihrer Begrüßungsrede einen kurzen Abriss über die aktuelle Haushaltslage der Stadt Tübingen. Die Haushaltslage der Stadt Tübingen ist entspannt. Die Stadt Tübingen ist fast schuldenfrei. Die AL/Grüne-Gemeinderatsfraktion hat in ihren Haushaltsanträgen Schwerpunkte im Bereich Umwelt, Energie, Verkehr (Regionalstadtbahn) und Soziales (Schaffung einer städtischen Sozialarbeiterstelle im Bereich Obdachlosenarbeit) gesetzt. Mehr dazu hier auf der Homepage zum Thema Haushalt.

Das selbst gebastelte Modell einer Regionalstadtbahn von Friedrich Gugel, dem Sohn unseres Stadtrates Bernd Gugel, sorgte für viel Begeisterung bei den Besuchern und vergegenwärtigte das Projekt Regionalstadtbahn, das sich seiner ideellen Unterstützung der AL/Grünen-Fraktion sicher ist.

Die Band „Cosmic July“ sorgte für die musikalische Untermalung und forderte mit ihren mitreißenden Rhythmen den ein oder anderen zum Tanzen auf.

Das viel gelobte Buffet stammte von Josefa Velten, Studentin der Universität Tübingen und ausgebildete Köchin.

 


Unser zentrales Frühlingsthema, die Regionalstadtbahn
Im unteren Raum des Werkstatthaus
Verkehrsexperten fahren Bahn, Frank Häuser und Boris Palmer
"Cosmic July" sorgte für gute Stimmung
Boris Palmer, Gebhard Weber-Keinath, Daniel Lede Abal und Chris Kühn
Geballte Frauenpower, Aster Yeman, Sonja Ruff, Uli Baumgärtner und Ingeborg Graf
Bernd Gugel, Gerd Hickmann und Chris Kühn

AL-Talk "Alkohol in Tübingen"


<div>Mittwoch, 13.03.2013:. Im großen Saal des Gemeindehauses „Lamm“ in Tübingen diskutierten zur Veranstaltung zum Thema: „Alkohol in Tübingen“ die PodiumsteilnehmerInnen Boris Palmer (Oberbürgermeister Tübingen), Dr. Friederike Wernz (Sucht-Akutstation Uniklinik), Jörg Krauss (Leiter Polizeidirektion Tübingen), Dipl. psych. Hans-J. Knöpfle (Drogenhilfe und bwlv), David Kaupp (Jugendgemeinderat) und Karin-Anne Böttcher (Koordinationsstelle Kommunale Alkoholpolitik Freiburg). Moderiert wurde die Veranstaltung von Evelyn Ellwart-Mitsanas (Stadträtin AL/Grüne) Hintergrund der Veranstaltung waren zahlreiche Artikel in der regionalen und überregionalen Zeitung zum Thema „Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen“, in welchen der Oberbürgermeister Palmer oft zitiert wurde. Zwischenzeitlich wurde auch vom Ministerpräsidenten Kretschmann zu einem Runden Tisch im Staatsministerium in Stuttgart geladen, an dem unter anderem VertreterInnen von Parteien, der Städte und der Polizei teilnahmen. Unter dem Titel „Lebenswerter Raum“ ist dort diskutiert worden, wie „Alkoholexzesse“ eingedämmt werden können. Die Veranstaltung in Tübingen im „Lamm“ war sehr gut besucht. Es waren über 100 Leute anwesend. Das Publikum war sehr durchmischt, d. h. dass sehr viele junge Leute anwesend waren. Die Bewirtung mit leckeren alkoholfreien Cocktails erfolgte durch die Mobile Alkoholfreie Cocktailbar.

Zum Inhalt der Veranstaltung:

OB Palmer vertrat die Ansicht, dass die Mehrheit der Tübinger Bevölkerung ein Ruhebedürfnis hat und fordert ordnungspolitische Maßnahmen, um Alkoholexzessen mit negativen Auswirkungen (Lärmstörungen, Urinieren im Freien etc.) entgegenzuwirken. Er ist der Auffassung, dass die präventiven Maßnahmen in der Stadt Tübingen mit Streetworkern etc. ausgeschöpft seien. Er fordert zeitlich befristete Alkoholverbote in der Innenstadt Tübingens für auffällige und randalierende Trinker.

Frau Dr. Friederike Wernz, Oberärztin an der Sucht-Akutstation der Uniklinik, berichtete über ihren Berufsalltag. Die Anzahl der eingelieferten jungen Erwachsenen in ihrer Klinik habe sich nahezu verdoppelt. Sie begrüße die geforderten ordnungspolitischen Maßnahmen von Herrn OB Palmer.

Jörg Krauss, Leiter der Polizeidirektion Tübingen, würde es auch begrüßen, wenn die Gesetzeslage so geändert wird, dass die Polizei „auf Verdacht“, polizeibekannten auffälligen Trinkern Platzverbote erteilen könne.

Dipl.-Psych. Knöpfle gab zu bedenken, dass die Vernetzung zwischen den einzelnen Institutionen verbessert werden sollte und ordnungspolitische Maßnahmen nicht das Alkoholproblem und dessen Folgen an sich lösen könne. Alkohol sei ein Kulturgut und dieser sollte verantwortungsvoll konsumiert werden. Die von OB Palmer geschilderten Probleme tauchen nur bei Alkoholmissbrauch auf.

David Kaupp (Jugendgemeinderat) forderte die Stadtverwaltung und die Gemeinderatsfraktionen auf, mehr Räume für Jugendliche zur Verfügung zu stellen und mehr Geld für Präventionsmaßnahmen (auch in Schulen) zu investieren. Auch gelebte Vorbilder (z. B. Eltern) tragen zu einem maßvollen Umgang mit dem Alkohol bei.

Karin-Anne Böttcher, die in Freiburg die „Koordinationsstelle Alkoholpolitik“ inne hat, brachte in ihrem Fachvortrag die Kernbotschaft rüber, dass kommunale Alkoholpolitik weit mehr bedeutet,, als einzelne Maßnahmen, die direkt bei den Betroffenen ansetzen (sei es Streetwork, sei es Suchtberatung), sondern, dass es um Verhaltensprävention geht, also um eine gesamtstädtische Haltung. Man sollte sich mit allen Institutionen und Schulen vernetzen, damit die Verhaltensprävention greifen kann.

 

Hier die Berichte von Tagblatt und GEA zum Alkoholpodium

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Verschiedenste Menschen, verschiedenste Meinungen im vollbesetzten Saal im Lamm
Evelyn Ellwart-Mitsanas die Initiatorin und Moderatorin der Veranstaltung
Bei ihm kommt der Ärger über Lärm und Vermüllung an, Boris Palmer
Karin-Anne Böttcher berichtete aus Freiburg
Coole Drinks für coole Typen, natürlich alkoholfrei

Haushaltsklausur 2013


Der bestimmendste Punkt der AL/Grünen Haushaltsklausur war, wie die Verteilung der städtischen Gelder mit der AL/Grüne Politik in Tübingen umgesetzt werden soll und kann. Keine einfache Aufgabe, denn der Haushaltsentwurf der Stadtverwaltung unter Oberbürgermeister Boris Palmer ist schon sehr grün eingefärbt. Dennoch fanden etliche Fraktionsmitglieder noch Handlungsfelder und hatten Ideen für die verschiedensten Bereiche Tübingens, die intensiv diskutiert wurden.

Ganz besonderen Dank gilt Stella Tauber - unserer "Frau für Alles" -, die durch Raumorganisation, Getränke, Essen und auch sonst viel zum Gelingen der Fraktionsklausur beigetragen hat.

Als nächster Schritt folgt die Fortsetzung der AL/Grünen Haushaltsberatungen in der kommenden Fraktionssitzung. Wo können wir auch Geld sparen, wo müssen wir auch sparen, um unsere Vorschläge zu finanzieren? Ziel soll es auch sein, eine gute Einnahmesituation für die Bildung von Rücklagen für kommende finanzschwache Jahre zu bilden, was bereits im Haushaltsentwurf vorgesehen ist. Die Universitätsstadt Tübingen kann dieses Jahr durch eine solide Finanzpolitik nahezu schuldenfrei sein.

574 Seiten Daten und Fakten, der Haushalt 2013!
Heinrich Schmanns erfasste die Änderungsvorschläge für die weitere Bearbeitung.
Verschiedene Vorschläge erforderten eine intensive und längere Diskussion.
Andere Vorschläge waren schnell mehrheitsfähig.
Trotz der vielen Arbeit gab es auch noch Zeit für "Privates".
Uli Baumgärtner bei der Verabschiedung des Haushalt 2013 im Gemeinderat

Ludwig Uhland - Tübingens nicht vergessener Sohn


Anlässlich des 150. Todestages von Ludwig Uhland unternimmt das Stadtmuseum eine Annäherung an einen Mann, der in den letzten 50 Jahren fast völlig in Vergessenheit geraten ist. Uhland war bereits zu Lebzeiten berühmt als romantischer Dichter, anerkannt als unbeugsamer Demokrat und geachtet als akribischer Wissenschaftler. Ein Volksheld – nicht nur in seiner Heimatstadt Tübingen. Kern der Veranstaltungen zum 150. Todestag ist die Uhland Ausstellung im Stadtmuseum.

Zur Erhalt des Uhland Denkmals fand am Samstag, 17. November 2012 eine Marathon Lesung im Stadtmuseum statt.

Auch Uli Baumgärtner las von Ludwig Uhland, beispielsweise über das "alte, gute Recht" wie Uhland die Verfassung von Altwürttemberg, basierend auf dem Tübinger Vertrag, nannte.

Podium Clubsterben & Nachtleben in Tübingen




Jürgen Eberhardt
Boris Palmer
Holger Kesten und Asli Kücük
Rainer Kaltenmark, allseits anerkannter Macher, bekam viel Beifall
im Publikum auch Chris Kühn
Diskussion, Frage, Stellungnahme; hier Ulf Siebert

Dienstag, 30. Oktober 2012. Im übervollen Club Voltaire diskutierten DJ und Veranstaltungsmanager Holger Kesten, Asli Kücük vom "Laden", Moderatorin Evelyn Ellwart-Mitsanas, Clubbesitzer des „Mancuso“ Jürgen Eberhardt sowie OB Boris Palmer mit dem Publikum über das Clubsterben in Tübingen.

Hintergrund ist das aktuelle Clubsterben durch die Schließung des Musik- und Kulturclubs „Zoo“ in der Tübinger Weststadt, den Wegfall des Clubs „Mancuso“ sowie die angekündigte Schließung des „Blauen Turms“ in diesem Jahr.

OB Palmer vertrat die Ansicht, dass die Mehrheit der Tübinger Bevölkerung ein Ruhebedürfnis hat und die Forderung nach mehr Clubs und Veranstaltungsorte in Tübingen nur eine Minderheit vertritt. Seiner Meinung nach gibt es kein Clubsterben in Tübingen. Er steht in regem Kontakt mit Clubbesitzern und Veranstaltungsmanagern und ist für neue Clubkonzepte aufgeschlossen. Der „Zoo“ sucht nach wie vor einen Folgepächter. Seiner Meinung nach scheiterte der „Zoo“ auch am falschen Veranstaltungskonzept. Die Veranstaltungskonzepte sollten seiner Meinung nach mit dem Wohnumfeld auch kompatibel sein. Im übrigen habe die Altstadt-Bevölkerung ein Recht auf Nachtruhe, die es einzuhalten gilt.

Holger Kesten ist der Meinung, dass in Tübingen ein Clubsterben zu beobachten ist. Die Gründe seien vielfältig. Einer der Gründe sind die zunehmenden Anwohnerbeschwerden. Er kann als Veranstaltungsmanager und DJ beobachten, dass es eine Abwanderung von Jugendlichen und Studierenden von Tübingen nach Stuttgart zu Discotheken und Clubs gibt mangels Angebote. Die Discothek „Top Ten“ ist kein subkulturelles Angebot. Seiner Meinung nach sind die Stadtverwaltung und die Gemeinderäte nunmehr hier am Zug, ein klares Bekenntnis für die Interessen von Studierenden und Jugendlichen für mehr Veranstaltungsorte abzugeben.

Asli Küküc ist auch der Meinung, dass Tübingen zu wenig Angebote für kulturell und musisch Interessierte hat (Tanzmöglichkeiten für Jugendliche und Leute ab 40 Jahre fehlen etc.). Man sollte vielleicht als Stadtverwaltung und Gemeinderäte auch die Interessen der Jugendlichen und Studierenden berücksichtigen bei der Quartiersplanung.

Jürgen Eberhardt ist in Verhandlung mit der Stadtverwaltung, um im Schlachthof-Areal einen neuen Club zu eröffnen. Er empfindet eine große Unterstützung seitens der Stadtverwaltung. Sie seien nicht die Bremser, sondern manche Anwohner.

Stimmen aus dem Publikum forderten die Podiumsdiskussionsteilnehmer auf, einen Maßnahmenkatalog zu erarbeiten, der den Interessen der musik- und tanzbegeisterten Jugendlichen gerecht wird. Bei der Quartiersplanung sollten solche Überlegungen mit einfließen. 

 

Hier zum Bericht des Uniradios

Hier zu der Diskussion zu AL/Grünen auf Facebook 

Intensiv gepostet wird bei OB Boris Palmer auf Facebook zum "Nachtleben und Clubsterben"

Hier zum Bericht des Tagblatts

"Tü-Bus für alle - ist das machbar?"


Mittwoch, 10. Oktober um 20 UhrSchlatterhaus, Großer Saal, Tübingen
Podiumsdiskussion des Stadtverband Bündnis 90/Die Grünen Tübingen

mit
Winfried Hermann (Verkehrsminister BaWü) 
Boris Palmer (OB Tübingen) 
Thomas Pawlaczyk (Stadtwerke Tübingen)
Prof. Heiner Monheim (Verkehrswissenschaftler an der Universität Trier)
Dr. Jakob Sierig (Stadtverband Bündnis 90/Die Grünen Tübingen)

Tübingen versteht sich seit geraumer Zeit als Vorreiter für umweltfreundliche Stadtpolitik und innovative Verkehrskonzepte. Von der parteiübergreifenden Initiative "TüBus für alle!" wird ein umlagefinanzierter öffentlicher Personennahverkehr als Lösung für weniger motorisierten Individualverkehr in der Stadt gesehen. Vor der Diskussion um Finanzierungs- und Beteiligungskonzepte steht die Kernfrage der generellen Machbarkeit und Lösung grundsätzlicher Herausforderungen. 

 

Hier der Link zum Bericht des Tagblatts
über die Veranstaltung des Stadtverband Bündnis 90/Die Grünen Tübingen

vom 12. Oktober 2012

 

 

Gut besucht,
vielseitig informativ,
diskussionsfreudig,
fürs Publikum auch unterhaltsam
und für Alle auf dem Podium
kein trockenes Thema!

"Fleckentour" beim Stadtradeln nach Bebenhausen


Heinrich Schmanns, Stella Tauber, Wolfgang G. Wettach, Cornelia Stoll, Uli Baumgärtner und der noch von einer längeren Radtour gekommene Bernd Gugel. Der mitradelnde Fotograf Markus Piechotta ist leider nicht auf dem Bild.

Zum Abschluss des Stadtradelns, am 3. Oktober 2012, gab es wie im Vorjahr eine kleine gemeinsame Tour durch die Ortsteile. Dabei wurde nicht nur geradelt sondern auch besichtigt. Diesmal von Lustnau wo das Neubaugebiet "Alte Weberei" besichtigt wurde nach Bebenhausen dem kleinsten Ortsteil von Tübingen. Ortsvorsteher Wolfgang G. Wettach zeigte das Rathaus in dem auch in äußerst beengten Verhältnissen die örtliche Feuerwehrabteilung untergebracht ist. Natürlich war auch das derzeit brennende Thema "Fortbestand der Feuerwehr Bebenhausen" ein zentrales Thema der Besichtigung.

Von Bebenhausen führte die Tour dann über den steilen Bettelweg hoch nach Hagelloch und von dort aus zurück in die Kernstadt Tübingen.

Stadtradeln 2012 an den Bodensee


Das Team "Schroeder", Daniel, Riccarda, Max, Jörg und Frank beim Treff am Feuerwehrhaus.
Kurz vor dem Lochenpass, dem höchsten Punkt der Tour, danach fuhren wir in flottem Tempo auf trockener Straße durchs Bäratal hinab bis Fridingen.
Nach der Einkehr in Fridingen gings noch 50km im Regen weiter zur Jugendherberge in Überlingen.
Trockener Start, mit fast wieder trockenen Klamotten, am Sonntagmorgen in Überlingen.
Per Fähre von Meersburg nach Konstanz.
Nach einem zweitem Frühstück, weiter mit Margit und Dieter, die uns die schöne Strecke in Konstanz durch das "Paradies" am Seerhein zeigten.
Stadtradeln auch in der Schweiz
durch schöne Ortschaften am Untersee
und teilweise auch direkt entlang des Sees,
mit einem herrlichen Blick aufs Wasser.
Ab und zu ging es auch mal hoch
um einen Überblick zu haben.
Nochmals ein Gruppenbild in Stein am Rhein.
Die letzte große Pause im Hegau, danach hatten wir keine Zeit mehr zum fotografieren.

Ein radaktives, sehr erlebnisreiches aber auch hartes Wochenende liegt hinter uns Bodenseefahrern. Am Samstag sind wir (Ida, Max, Jörg, Daniel, Frank und ich) von Tübingen nach Überlingen an den Bodensee geradelt. Ab Fridingen, wo wir eine Pause machten, fuhren wir im angekündigten, leichten Regen. Die letzten 50km nach Überlingen waren ziemlich kalt und zuletzt nur noch nass. Na, jedenfalls hatten wir den ganzen Nachmittag und Abend Zeit uns im Hallenbad der Jugendherberge, unter der Dusche und sonst wo wieder aufzuwärmen, während Frank per Zug heimreiste. Er wollte eh nur einen Tag mit radeln.

Heute Sonntag gings per Fähre von Meersburg nach Konstanz wo wir bei Margit Räuber-Mill und ihrem Ehemann Dieter ein zweites Frühstück einnahmen. Margit managt das Frauentriateam des ASC Konstanz, mit denen unser Frauen (Post-SV Tübingen) dieses Jahr eine Startgemeinschaft in der Triathlonliga bildeten. Unter Führung der ortskundigen Konstanzer fuhren wir dann auf der Schweizer Seite des Unteren Sees nach Stein am Rhein. Kurz danach verließen uns unsere beiden Guide um heim nach Konstanz zu fahren.

Wir fünf nahmen dann die sehr anstrengende Strecke durch den bergigen Hegau bis Rottweil unter die Räder. Ein ständiges Rauf und Runter. Zu allem Pech wollten wir ein kurzes Stück auf einem Radweg fahren, übersahen ein Schild und fuhren einen extrem steilen Berg hoch um am Straßenende dann die bittere Erkenntnis zu machen; das war eine Sackgasse.
Ähnlich verzockt habe ich dann die Tour bei Rottweil. Ich ging felsenfest davon aus daß unten im Neckartal ein durchgehender Radweg ist. Dem ist definitiv nicht so. Wir erkundeten den Rottweiler Neckardurchbruch mittels Rennrad auf Mountainbikepfaden um dann letztlich doch wieder steil hoch aus dem Tal fahren zu müssen. Das kostete viel Zeit und Kraft. Letztlich fuhren wir aber einen absolut heißen Reifen durch das Neckartal um noch vor Einbruch der Nacht in Tübingen anzubelangen. Mit dem allerletzten Dämmerungslicht, oder war es schon der Vollmond, erreichten wir nach fast 230 trockenen, aber kühlen Kilometern Tübingen.
Ich bin sicher, diesen Tag und diese Tour, werden wir nicht so schnell vergessen. Zudem haben wir pro Nase an den beiden Tagen jeweils 357 erlebnisreiche Kilometer geradelt.

Bericht aus der Rundmail von Bernd Gugel
(Kapitän "Grün radelt" und Triathlon Abteilungsleiter des Post-SV Tübingen)
an die Tübinger Ausdauerszene, So. 30. September 2012 

Tübinger Delegation skizziert bei ihrer Reise in die peruanische Stadt Villa El Salvador die Zusammenarbeit bei der Müllvermeidung


Bürgermeister Michael Lucke im Gespräch
Annette Schmidt, die perfekt spanisch sprechende Al/Grüne Stadträtin

Den Menschen muss konkret geholfen werden“ – das ist eine Devise der vier europäischen Partnerstädte der peruanischen Metropole Villa El Salvador. Eine Tübinger Delegation war dort Anfang Juli als Vertretung dieser Kommunen, die künftig mit einer Stimme sprechen wollen. Eins der Ergebnisse aus den Gesprächen mit dem neuen Bürgermeister Guido Iñigo Peralta: Es soll ein Projekt zur Müllvermeidung geben

Mit Plastikbechern übersäte Strände oder wilde Abfallhalden an den Stadträndern – wer je in einem mittel- oder südamerikanischen Land war kennt das Problem. „Es ist für die Menschen nicht tragbar, aber es gibt keinen Anreiz, Müll zu vermeiden und zu trennen, sie schmeißen ihn in die Pampa“, sagt Tübingens Erster Bürgermeister Michael Lucke im Gespräch mit dem TAGBLATT. Die Lösung der Stadtverwaltung vor Ort, ein Dutzend Müllautos zu kaufen, ist aus Sicht der vier europäischen Partnerstädte nicht nachhaltig. Der erst 27 Jahre alte Iñigo Peralta, der im Dezember seinen wegen Steuerbetrugs zu vier Jahren Haft verurteilten Vorgänger ablöste, ist bereit, sich auf einen anderen Weg einzulassen. Großen Anteil daran, dass es ein konkretes Projekt geben kann, hat die Tübinger AL/Grünen-Stadträtin Annette Schmidt. Die Ethnologin und Geografin spricht perfekt Spanisch und hat als entwicklungspolitische Beraterin für die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit das nötige Know-how für ihr ehrenamtliches Engagement. „Das Thema Müll passt zu Tübingen“, sagt Lucke. „Es ist nicht aufgesetzt, sie merken selbst, dass sie da ein Problem haben“, sagt Schmidt.

Ein Ziel der Reise war es, auch auf der Verwaltungsebene den Kontakt zu der peruanischen Kommune zu intensivieren und zusammen mehr zu bewegen als mit Einzelprojekten. Die vier europäischen Partnerstädte – Rezé (Frankreich), Amstelveen (Niederlande), Santo Coloma de Gramenet (Spanien) und Tübingen – hatten sich darauf geeinigt, dem neuen Bürgermeister konkrete Zusammenarbeit in einem der Bereiche Wasser, Müll oder Jugendliche anzubieten. Einen entsprechenden Brief hatte Lucke als „Botschafter“ des Städtequartetts im Gepäck. Das Angebot aus Europa, so fasst er seinen Eindruck zusammen, „hat hohe Erwartungen geweckt“. Villa El Salvador entschied sich, mit Unterstützung der Partner das Müllproblem anzugehen. Die Verwaltung sei „stark im Erstellen von Konzepten“, sagt Lucke, der im Juli zum zweiten Mal in Peru war, „aber es krankt an der Umsetzung“. Um das neue Vorhaben zur Müllvermeidung und -trennung in privaten Haushalten und Schulen nicht ins Leere laufen zu lassen, hatten Schmidt und die Tübinger Stadtverwaltung Kontakt mit Nichtregierungsorganisationen aufgenommen, die einen guten Ruf haben und in Villa El Salvador aktiv sind.

Die Organisation DESCO managt dort schon seit 40 Jahren Projekte. Sie zeigte, so Schmidt, „großes Interesse an der Kooperation“ und habe das nötige Fachwissen. „Zum vereinbarten Zeitpunkt war eine Überarbeitung da“, sagt Schmidt, „das ist keineswegs selbstverständlich.“ Obwohl DESCO als links gilt, akzeptierte der bürgerliche Bürgermeister die Unterstützung durch sie. Als ehemaliger Vize weiß Peralta, dass sein Vorgänger Santiago Mozo Quispe einige Projekte in den Sand gesetzt hat. Am abschließenden Gespräch über das Müllprojekt waren auf peruanischer Seite der Bürgermeister, seine beiden Berater, der Chef der Verwaltung, Gemeinderäte und drei Fachleute von DESCO dabei. Für das Projekt sollen Fortbildungen entwickelt, und es sollen Anreize zur Müllvermeidung geschaffen werden.

„Das Thema Bildung muss Teil des Projekts sein“, so Schmidt. Deshalb saß auch Antonio Cerna Reyes von der Schule „Fe y Alegria“ mit am Tisch. Das Projekt bietet viele Perspektiven. Möglicherweise, so eine Idee, könnten Jugendliche zu Abfallberater(inne)n ausgebildet werden. Oder Studierende aus Villa El Salvador machen ein Praktikum. Auf diese Weise könnte sich eine Kooperation mit der Universität vor Ort ergeben. Und irgendwann könnten vielleicht sogar Arbeitsplätze entstehen. Zum umfangreichen Programm gehörte auch ein Besuch des Colegio „Fe y Alegria“, mit dem das Tübinger Uhland-Gymnasium seit zwei Jahrzehnten verbandelt ist. Dort werden die beiden Tübinger Freiwilligen Maria Walker und Carina Kammler „heiß geliebt und hoch verehrt“, wie Lucke sagt. Sie unterrichten beispielsweise Musik und Deutsch und geben den Schüler/innen Nachhilfe. „Die Verbindung zwischen den Schulen ist ein stabilisierender Anker in der Beziehung zwischen den Städten“, so Lucke. ?Der Bürgermeister und die Stadträtin sind aber auch in der Altenbegegnungsstätte Los Martincitos herzlich empfangen worden. Sie ist mit der „Hirsch“-Begegnungsstätte in Tübingen in Kontakt. Anders als in der schwäbischen Unistadt stünden in Villa El Salvador, so Lucke, „profane Dinge im Vordergrund“: etwa das Mittagessen. Freiwillige aus den USA sorgen dafür, dass dort drei Mal in der Woche warme Mahlzeiten auf den Tisch kommen. Los Martincitos bietet aber auch Rechts- und Sozialberatung an. Denn in der Gesellschaft gebe es „viel Gewalt gegenüber den Alten“, weil die Familien sie „als Belastung empfinden“, so Lucke.

Während das gut geführte Los Martincitos die Gäste beeindruckte, empfanden sie den Besuch in einer Behinderteneinrichtung als bedrückend. „Es gibt keine Unterstützung von der Stadtverwaltung“, sagt Lucke, „keine richtigen Strukturen und nicht einmal einen richtigen Raum“. Es wäre gut, wenn diese Einrichtung Hilfe bekommen könnte – etwa durch einen Tübinger Senioren-Experten, der Spanisch kann, oder durch jemanden, der ein Sabbatjahr machen möchte. Er oder sie könne sich bei ihm melden, bietet Lucke an. Er nennt es frustrierend, dass Behinderte in Villa El Salvador keine Arbeit finden. Sie können sich nur an etwa städtischen 30 Bonbon- und Schuhputzstände etwas Geld verdienen.Der seit gut einem halben Jahr amtierende Bürgermeister Peralta hat als Schwerpunkt den Straßenbau auserkoren. Dafür hat die Stadt große Maschinen angeschafft. Vorhandene Trassen werden aufgepeppt, „da ist schnell was sichtbar“, kommentiert sein Tübinger Kollege das Vorgehen, das er aus peruanischer Perspektive versteht: „Es ist ein Fortschritt und für sie wichtig.“ Die in Sachen Entwicklungszusammenarbeit erfahrene Stadträtin findet es gut, dass sie bei dieser Reise mit dem Rathaus-Vize unterwegs war: „Er versteht, wie ein Bürgermeister tickt und kennt dessen politische Nöte und Zwänge.“

Beim Besuch in einem Jugendhaus haben die Tübinger Gäste außer Vorführungen nichts mitbekommen. „Es gab keine Gelegenheit zum Austausch“, bedauert Schmidt. Seit seinem Besuch vor drei Jahren, sagt Lucke, habe sich „nichts zum Besseren gewendet“. Nach wie vor gebe es nur fünf Jugendhäuser in der Großstadt mit 400000 Einwohnern. Auch die Abwasserreinigung in Villa El Salvador weist große Mängel auf. Die Tübinger Delegation sah sich zwei Kläranlagen an. Da sei viel „symbolhaft“, so Luckes Fazit. Bei einem Projekt in diesem Bereich, glaubt er, würde sich das europäische Städtequartett nicht nur finanziell „verheben“. Beim Müll dagegen lohnt es sich aus seiner Sicht, sich zu engagieren. Auch wenn das Projekt möglicherweise über die Amtszeit des amtierenden Bürgermeisters hinausgeht, etwa wenn Peralta nicht wieder antreten oder nicht wieder gewählt werden sollte. Er habe seinem Kollegen erklärt, dass es „keine Schande ist, Hilfe zu holen“, sagt Lucke. Das junge peruanische Stadtoberhaupt habe das verstanden.

Info: Spenden für ein warmes Mittagessen in der Schule „Fe y Alegria“ oder in der Altenbegegnungsstätte Los Martincitos können auf das Konto der Stadt Tübingen, Nummer 426 bei der Kreissparkasse (BLZ 641 500 20), mit dem Stichwort „Villa El Salvador“ überwiesen werden. Die Stadt stellt die Spendenbescheinigungen aus.

Ute Kaiser (Schwäbisches Tagblatt)

Städtequartett entscheidet noch über das Müllprojekt. 
Die Stadtverwaltung von Villa El Salvador soll, unterstützt von DESCO, einen Projektantrag formulieren, der begrenzt oder ausgedehnt werden kann – je nachdem, wie viel Geld die vier europäischen Partnerstädte bereitstellen. Im August wird Annette Schmidt nochmal nach Villa El Salvador reisen, um den Projektantrag zu besprechen. Die Details sollen noch in diesem Jahr geklärt werden. Danach muss auf europäischer Ebene jemand gefunden werden, der das Projekt steuert, koordiniert und für die Verantwortlichen in Villa El Salvador Ansprechpartner ist. Möglicherweise könnte die spanische Partnerstadt diese Rolle übernehmen. „In Spanien ist die Entwicklungszusammenarbeit viel mehr in den Kommunen verankert, sie haben das Know-how“, so Anne Hagemann. Sie ist beim Tübinger Kulturamt für Partnerstädte zuständig.

Tübingens Innenstadthandel - HGV und AL/Grüner Ideenaustausch


Von links: Karl-Frieder Graul, Julian Spohn, Christian Riethmüller, Heinich Schmanns, Uli Baumgärtner, Ulrich Dinkel, Aynur Söylemez, Annette Schmidt. Nicht auf den Bildern: Fotograf Bernd Gugel

Nicht zum ersten Mal trafen sich der HGV Vorstand und Vertreter der AL/Grünen Gemeinderatsfraktion um sich auszutauschen wie und wodurch der Handel in Tübingens Innenstadt verbessert werden könnte. Beim Treffen am Freitag, 22. Juni ging es nicht nur um das aktuelle Thema "Parken" in Tübingen, sondern um die generelle Frage: Wie kann Tübingen attraktiver werden um im Wettbewerb mit anderen als Einkaufstadt noch interessanter zu werden?

Der Vorstand des HGV Tübingen (Handel- und Gewerbeverein) legte ein mehrere Punkte umfassendes Programm vor das mit den AL/Grünen StadträtInnen durchgesprochen wurde. Insgesamt wurde bei dem konstruktiven Austausch sehr viel Übereinstimmung festgestellt. Mit Sicherheit werden weitere Treffen folgen um die Umsetzung der Ideen voranzutreiben. 

 

Nachfolgend die Ideen des HGV und die Einschätzung aus Sicht von AL/Grüne

HGV: Kostenloser Busverkehr an Samstagen (Bahnhof - Lustnauer Tor hin und zurück)
AL/Grüne: Aus Sicht von AL/Grüne ist ein kostenloser Busverkehr auf der Achse Bahnhof - Lustnauer Tor durchaus wünschenswert und wurde während der baustellenbedingten Schließung der Mühlstraße auch schon einmal praktiziert. Problematisch ist jedoch die Finanzierung (Naldo-Verbund). 

HGV: Parkleitsystem für die Parkhäuser
AL/Grüne: Das Parkleitsystem ist innerhalb der AL/Grünen Fraktion nicht unumstritten. Ein modernes, ausbaufähiges und zukunftsweisendes "Stadtinformationssystem" das allerdings frühestens 2014 vom Bund bezuschusst werden kann, wäre wesentlich wünschenswerter. Unser Antrag zu diesem Thema.

HGV: Umbenennung der Parkhäuser zur besseren Auffindung 
AL/Grüne: Die Umbenennung der Parkhäuser (z.B. Parkhaus Stadtgraben in Parkhaus Altstadt) zur besseren Auffindung durch Auswärtige ist für AL/Grüne überhaupt keine Frage. Diese Umbenennung wurde bereits letztes Jahr durch AL/Grüne beantragt.

HGV: Tourismusinformation (Wege und Gehzeitinformation zu Tübingens Sehenswürdigkeiten)
AL/Grüne: Die Touristeninformation wird unstrittig sein da sinnvoll. Wie und was, also die Details - das wird aber noch ein Thema sein. Fuß- und Radwege das ist ein ureigenes Betätigungsfeld von AL/Grüne!

HGV: Bepflasterung der Altstadt (Umfassende Neugestaltung der Altstadt am Beispiel Hafengasse)
AL/Grüne: Die Umgestaltung der Altstadt am Beispiel der Hafengasse trifft bei AL/Grüne auf offene Ohren. Wir sind von der neuen Hafengasse begeistert und haben diese Umgestaltung von Anfang an unterstützt. Von AL/Grüne stammt auch der  "Antrag Aufwertung der Haaggasse" aus dem Jahr 2009. Ein Projekt das mittlerweile vom Gemeinderat beschlossen wurde und in Kürze umgesetzt wird.

HGV: "Einkaufskarte Tübingen" 
(Bonuskarte für Parkplätze und ÖPNV beim Einkauf in Tübinger Geschäften - Finanzierung durch Stadtkasse) 

AL/Grüne: "Einkaufskarte Tübingen" oder wie immer diese Karte auch genannt werden wird. Die Idee von Oberbürgermeister Boris Palmer finden wir überaus interessant. KundenInnen die in Tübinger Geschäften einkaufen sollen mit dieser Karte, abhängig von der Höhe ihres Einkaufs, eine Gutschrift erhalten die beim Parken und zur Benutzung des städtischen ÖPNV eingesetzt werden kann. Die Finanzierung dieses Park- und ÖPNV Bonus soll durch die städtischen Parkgebühren erfolgen.

 

 

Azubis sorgen für Licht an Haltestelle


Umweltfreundlich beleuchtet - die Haltestelle "Kreuzberg" (v.r.n.l.): Bernd Gugel (Stadtrat AL/GRÜNE), Albert Füger (Leiter Tiefbau), Michael Bader (Elektromeister, Abteilung Erzeugung, Stadtwerke) sowie die drei swt-Auszubildenden Markus Schneider, Jan Bauer und Marco Fuchs. Foto: de Maddalena.

„Es ist ein Testlauf und gleichzeitig ein erfolgreicher Auftakt für eine umwelt- freundliche Beleuchtung an Wartehallen im Stadtverkehr Tübingen, die bislang noch nicht beleuchtet sind“, beschreibt Albert Füger, Leiter Tiefbau „Straßen und Grün“ der Universitätsstadt Tübingen, das Pilotprojekt. Drei Auszubildende der Stadtwerke haben unter Anleitung von Michael Bader aus der Abteilung „Erzeugung“ (EZ) die Planung und Realisierung als praktische Aufgabe übernommen. So konnten die angehenden Elektroniker für Betriebstechnik nicht nur theoretische Kenntnisse erwerben, sondern gleich auch in der Praxis wertvolle Erfahrungen sammeln. Jetzt wurde die Beleuchtungsanlage offiziell in Betrieb genommen.

Wer sich die Haltestelle „Kreuzberg“ etwas genauer und nicht nur im Vorbeifahren anschaut, kann sie sehen: die Solarmodule auf dem Mast über dem Dach des Wartehäuschens. Denn damit wird sie betrieben, die Beleuchtung dieser etwas außerhalb gelegenen Haltestelle der Linie 8 des Stadtverkehrs Tübingen (SVT) am Hagellocher Weg zwischen Ortsausfahrt Tübingen und Hagelloch.

„Ziel des Projekts war es, eine wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Lösung zu finden“, erklärt Michael Bader, der die drei swt-Auszubildenden bei dem Projekt angeleitet hat. „Hier draußen ist der nächste Stromanschluß etliche Kilometer entfernt. Kilometerlange Kabel zu verlegen für den Anschluß einer einzelnen Haltestelle wäre zu teuer und wenig effizient gewesen“, erklärt der Elektromeister. „Solarmodule sind ideal geeignet für Standorte wie diesen.“

Für den Fachbereich „Straßen und Grün“ der Universitätsstadt Tübingen hat Hans-Jürgen Schnaidt, Verantwortlicher für Straßenbauliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) das Projekt koordiniert. „Es ist ein erfreuliches Ergebnis, das sich wirklich sehen lassen kann. Schön wäre es, wenn es für weitere Stellen Vorbild sein könnte.“

Albert Füger, Leiter Tiefbau: „Wenn ein Pilot schon auf seinem Jungfernflug so erfolgreich startet, sollte man nach weiteren Landemöglichkeiten Ausschau halten. Stellen, an denen wir noch etwas Licht ins nächtliche Dunkel des Stadtverkehrs bringen könnten, finden wir.“

Erfreut zeigte sich bei der offiziellen Inbetriebnahme auch Stadtrat Bernd Gugel (AL/GRÜNE), der das Projekt über einen Antrag im Gemeinderat wesentlich mitinitiiert hat. „Wir haben eine Verbesserung für den ÖPNV erreicht, indem Fahrgäste hier jetzt von den Busfahrern nachts besser gesehen werden können. Für Haltestellen ohne direkten Stromanschluß haben wir ein sinnvolles und ausbaufähiges Konzept gefunden, und die Auszubildenden der Stadtwerke konnten ein eigenständiges, spannendes Projekt bearbeiten. Das ist ein optimales Ineinandergreifen von der Idee bis zur technischen Umsetzung“, lobte Gugel.

Gemeinsam haben die drei Auszubildenden Marco Fuchs (22 Jahre), Jan Bauer (19 Jahre) und Markus Schneider (19 Jahre) das Projekt mit Planung und Bau in nur rund zwei Wochen umgesetzt. Wie es weiter geht? Vor allem Haltestellen, an denen bislang aus technischen Gründen eine Beleuchtung zu aufwändig und kostspielig gewesen wäre, sollen nun geprüft werden. Noch haben die drei Auszubildenden gut eineinhalb Jahre Ausbildungszeit vor sich. Zeit genug, um ihr Erfolgsmodell auch an anderer Stelle im Stadtgebiet Tübingen einzusetzen. 

Quelle: Pressemitteilung der Stadtwerke Tübingen

 

 

Wir sind Präsident


Bundespräsident Gauck besucht Tübingen: Bericht und Fotos (www.tuebingen.de)

"Was für ein schöner Donnerstag," sagte Oberbürgermeister Boris Palmer, als  Bundespräsident Joachim Gauck am Donnerstag, 19. April 2012 die Universitätsstadt besuchte.  "Tübingen freut sich, die Menschen sind begeistert und die Sympathie der Herzen gehört Ihnen." Nach der Begrüßung überreichte Palmer Gauck und Ministerpräsident Kretschmann ein Faksimilie des Tübinger Vertrages von 1514 ».

Bundespräsident Gauck bezeichnete Tübingen als weitere Perle auf einer wunderbaren Kette, die er beim Besuch des Landes kennen gelernt habe. Besonders begeistert war Gauck von der Herzlichkeit der Kinder in der Tübinger Geschwister-Scholl-Schule, die er am Nachmittag besucht hatte. Gauck betonte, dass die Schönheit "unseres Landes nicht nur durch die Künstler kommt, sondern in erster Linie durch das Engagement der Bürger in unserer Bürgergesellschaft." Baden-Württemberg mit seinen innovativen Produkten, dem Erfindergeist und den engagierten Bürgern sei für ihn ein besonderes Vorbild. "Aber nicht, dass Sie jetzt übermütig werden," fügte er augenzwinkernd hinzu.

Bundespräsident Joachim Gauck war gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt nach Baden-Württemberg gekommen. Begleitet wurde er während seines Antrittsbesuchs von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und dessen Frau Gerlinde. In Tübingen begrüßten ihn zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, die auf dem Marktplatz gewartet hatten. Die Universitätsstadt war die dritte Station seiner Reise. Am Vormittag hatte der Bundespräsident eine Rede im Stuttgarter Landtag gehalten. Anschließend besuchte er in Dettenhausen eine Solarfirma. Den Abschluss des Besuchs bildete ein Bürgerempfang im evangelischen Stift in Tübingen.

 


Hier der Link zum Bericht des Schwäbischen Tagblatts mit Videos von den verschiedenen Stationen des Besuchs

Fast wie aus dem Familienalbum. Bilder der AL/Grünen Fraktion beim Bürgerempfang im evangelischen Stift

"Volles Haus" im Refektorium des Stifts
Der Grüne Ministerpräsident und die AL/Grüne Fraktion
Aynur Söylemez mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann
... und hier mit Bundespräsident Joachim Gauck
Aster Yeman, die erste Tübinger Stadträtin mit afrikanischer Herkunft und der Bundespräsident
Sabine Lüllich (CDU) mit den Grünen Kollegen Arvid Goletz, Bernd Gugel und dem Bundespräsidenten

Grüner Frühling 2012


Zum Frühlingsbeginn luden der Kreis- und Stadtverband, die Gemeinderats- und Kreistagsfraktion gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Daniel Lede Abal ins Sudhaus. Der Empfang stand unter dem Motto "Wir machen Bürgerbeteiligung". 

Rund 200 Gäste kamen, darunter der Reutlinger Grüne Landtagsabgeordnete Thomas Poreski und die SPD-Landtagsabgeordnete Rita Haller-Haid. Ihnen berichete die Staatsrätin Gisela Erler von ihrer Arbeit zur stärkeren Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern in Entscheidungsprozessen aus ihrer  "Bastelstube in der Villa Reitzenstein".

Trotz angeschlagener Stimme ließ es sich Daniel Lede Abal nicht nehmen, in seinem engagierten Redebeitrag für eine humanere Flüchtlingspolitik einzutreten.

Bürgermeister Boris Palmer hingegen bezog sich in seiner Rede auf die Staatsrätin und bat sie direkt um Lösungen zu Hürden, die er in seiner Alltagsarbeit mit der Bürgerbeteiligung zu nehmen hat. Detailliert schilderte er, wie er mit dem Dreck in der Stadt und den "Nimbys" (Not in my backyard) konfrontiert ist.

Ulrike Baumgärtner, Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, und Daniel Sorger vom Kreisvorstand sorgten mit ihrer Moderation für einen fröhlichen Rahmen, ebenso auch die Musik von "Enidan" und "Vic & the Bunchofkeys". Das viel gelobte Buffet stammte von der Metzgerei Failenschmid.

Der grüne Teppich war ausgerollt,
ein leckeres Buffet zubereitet
und das Thekenteam stand bereit.
Uli Baumgärtner und Daniel Sorger moderierten die Veranstaltung.
Hauptrednerin Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung. Sie darf im Kabinett mit abstimmen, arbeitet aber ehrenamtlich!
Trotz heißerer Stimme, Daniel Lede Abal (MdL) sprach. Der Grüne Frühling war 2011 sein Wahlkampfauftakt der ihn per Direktmandat in den Landtag führte.
Oberbürgermeister Boris Palmer, redete über seine (Real) Erfahrungen mit Bürgerbeteiligung in Tübingen.
Chris Kühn, Landesvorsitzender der Grünen in Baden-Württemberg mit Kathrin Metzeler vom Grünen Kreisverband Tübingen
Im Publikum, viele aus Stadt und Kreis Tübingen
Unter den 150-200 Menschen im Sudhaus auch Thomas Poreski (MdL) von den Grünen aus Reutlingen.
Auch Dieter Baumann war dabei, hier mit der Grünen Kreisgeschäftsführerin Anke Brüchert.
Nach den Reden das Essen und dabei viele persönliche Möglichkeiten für Gespräche und Kontakte.

Internationaler Frauentag 2012


Auf dem Internationaler Frauentag am 8. März 2012, waren am Holzmarkt verschiedene Stände aufgebaut, an denen frauenorientierte Initiativen, Vereine und Einrichtungen über ihr Angebot informierten. AL/Grüne Fraktion, Stadt- und Kreisverband der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben zusammen über die neue Mitgliederwerbekampagne „Projekt Fifty-Fiyty“, die sich speziell an politikinteressierte Frauen richtet, aufgeklärt.

Das „Projekt Fifty-Fiyty“, zielt darauf den Frauenanteil in der Partei von 38% auf 50% anzuheben und Frauen gleichberechtigt zu beteiligen. Denn, Männer sind ohne Frauen nur halb so stark.

AL/Grüne bei Jubeldemo gegen S21 in Tübingen


Bei den landesweiten Jubeldemos am Samstag, 12. November 2011 gegen S21 beteiligten sich natürlich auch AL/Grüne Stadträte(innen) in Tübingen. 
Hier der Link zum Schwäbischen Tagblatt mit Video.
Hier der Bericht des Schwäbischen Tagblatt als pdf.

"Oben bleiben" und "gegen S21" schon immer die klare Aussage von AL/Grüne
Die Genossen sind gespalten - manche haben aber den Durchblick
von links nach rechts: Annette Schmidt - Helga Vogel - Doris Bartelt-Rutz - Uli Baumgärtner - Heinrich Schmanns - Susanne Bächer

"Fleckentour" Radausflug nach Bühl und Kilchberg


Erste Station, der Hirschauer Baggersee - derzeit ein krautiges Thema
Auf der Fahrt zur Brücke nach Kiebingen
Herzlicher Empfang in Bühl
Ortsvorsteherin Gundi Reichenmiller erklärt das Projekt "Dorfscheune"

 

Bei köstlichem Wetter unternahmen Ulrike Baumgärtner, Ute Weiß, Arvid Goletz, sowie Susanne Bächer und Heinrich Schmanns aus der Fraktion am Samstag, den 24. September, einen Radausflug, um gemeinsam Radkilometer (Stadtradeln) zu leisten und um den Teilorten Bühl und Kilchberg einen Besuch abzustatten. Unterwegs guckten wir uns den Hirschauer Baggersee an, dessen Uferzone auf unseren Beschluss hin neu gestaltet wurde. Dass die Seeoberfläche derzeit von Pflanzen bewachsen ist, hat nichts mit der Neugestaltung zu tun, sondern ist auf die diesjährige Witterung zurückzuführen.

In Bühl wurden wir vom Ortsvorsteher Neth im alten Backhaus am Dorfplatz begrüßt. Auch andere Ortschaftsräte und einige engagierte Ehrenamtliche waren anwesend, letztere betreiben in dem Backhaus eine Jugendbücherei und einen fairen Laden. Der fair gehandelten Kaffee und die Brezeln haben uns gut geschmeckt. Am Dorfplatz - er liegt direkt an der viel befahrenen Hauptstraße - gibt es auch einen Bäcker und einen Friseur, wichtige Treffpunkte, und natürlich das Bühler Rathaus. Im dortigen Sitzungszimmer  zeigte uns Herr Neth eine Power Point Präsentation zu Bühler Themen.

B 28 neu: Die Bühler wünschen sich die B 28 neu (die dann nördlich von Bühl, statt wie bisher durch den Ort führen soll) so, dass sie möglichst wenig belästigt werden. Also am liebsten mit einem Lärmschutzwall. Den Vorschlag von Frau Wiedmann-Mauz, die B 28 neu in zwei Abschnitten zu bauen, lehnen sie ab, weil das für sie mehr Verkehr statt weniger Verkehr bedeuten würde. Auch in Bezug auf die Lage der Unterführungen unter der B 28 zum Neckar hin haben sie Korrekturvorschläge zu den Plänen.

Hochwasserschutz: Der Bühlertalbach entwässert einen großen Teil des Rammerts und setzt immer mal wieder die halbe Ortschaft unter Wasser. An der Otterfurtbrücke im Bühler Tal ist eine Mess-Station, die möchten die Bühler gern aufrüsten, so dass bei einem hohen Pegel automatisch Alarm im Ort ausgelöst wird. Es gibt zwei Pläne und mögliche Standorte für einen Hochwasserdamm. Die größere Variante wurde seit Amtsantritt von OB Palmer nicht mehr weiter verfolgt, die kleinere Variante sieht einen „modellierten“ Damm vor, der das Landschaftsbild nicht so stark beeinträchtigen würde.

Sportplatz: Weil der westliche Teil des Sportplatzes im Winter feucht und matschig ist, wünschen sich die Bühler dort einen Kunstrasen.

Großes Lob sprach Herr Neth der Stadtverwaltung aus für die Gestaltung des Bühler Schulhofes mit Holzklettergeräten u.ä.

 

In Kilchberg führte uns Ortsvorsteherin Reichenmiller in die Dorfscheune, die gerade mit großem ehrenamtlichen Einsatz der Kilchberger umgebaut und saniert wird; dort soll ein Treffpunkt und Veranstaltungsraum entstehen. In die oberen Räumen kommt auch ein kleines Büro für den Verein Pro Kilchberg, und unter dem Dach sollen später alte Wägen und landwirtschaftliche Geräte ausgestellt werden (so dass sie auch von unten zu sehen sind). Der Putz des Gebäudes, so haben Analysen ergeben, stammt noch aus der Bauzeit, also von 1745. Das ist etwas Besonderes. Die weiteren Putzarbeiten müssen jetzt mit dem Denkmalschutz abgesprochen werden. Die Kilchberger haben das Interesse, dass sie noch vor Wintereinbruch verputzen können.

Im Kilchberger Rathaus berichtet uns Frau Reichenmiller u.a. davon, dass sie große Mehrarbeit hat, weil die Verwaltungskraft für Kilchberg monatelang mehrfach ausgefallen ist und weil es keine Springerin mehr gibt. Das Kilchberger Rathaus beherbergt unterm Dach ein kleines Museum mit alten Möbeln, Bildern und Gegenständen aus dem Ort. Hier finden auch Vorträge und Seniorentreffen statt. Im Erdgeschoss gibt es außerdem einen Raum für Volkshochschulkurse und den Verkaufsraum einer Bäckerei. Zweimal in der Woche bietet dort ein Bäcker aus Hirrlingen seine Backwaren an. Das hat Frau Reichenmiller organisiert, nachdem der letzte Bäcker in Kilchberg aufgehört hat.

Zum Schluss führte sie uns noch auf den Kilchberger Sportplatz am westlichen Ortsrand. Er wird derzeit saniert und neu gestaltet. Im südlichen Teil des Sportplatzes stießen wir auf eine sehr unansehnliche Fläche, die aussieht wie ein riesiger, vergammelter Teppich: Es handelte sich um die Reste des Kunstrasens, der vor zehn oder noch mehr Jahren hier angebracht wurde. Einen Teil dieser Schmuddelfläche haben die Kilchberger bereits herausgerissen, was ein großer Aufwand und eine wüste Arbeit war. Das Beispiel zeigt uns: Die Investition in einen Kunstrasen ist sinnlos, wenn die Pflegekosten nicht mitbedacht werden. Hauptproblem ist das Laub, das im Herbst herabfällt.

Einen Wunsch hatten übrigens Bühl und Kilchberg gemeinsam: Sie möchten wieder einen Weihnachtsbaum im Ort.

Mit diesen und anderen Anliegen im Gepäck, beeindruckt vom Engagement in beiden Ortschaften, radelten wir am Nachmittag zurück nach Tübingen. Ein herzliches Dankeschön an die Bühler und die Kilchberger, die uns etwas von ihrem Ort gezeigt haben!

 

Stadtradeln, die "Ironman Tour"


In Gammertingen von li nach re: Bernd Gugel, Karl Scheib, Reiner Hähnle, Roland Schwarz, Jörg Schreiner und Armin Huber
Fahrt durch den schönsten Teil der Strecke
den Naturpark "Oberes Donautal"
Vor und unter "Burg Werenwag"
Balingen, auch Radfahrer benötigen eine "Tanke"

 

Die Aktion Stadtradeln ist nicht nur eine Aktion um Menschen zum Rad fahren zu bewegen, sondern auch ein sportlicher Wettbewerb unter verschiedenen Kommunen bei dem es darum geht, möglichst viele Kilometer zu fahren um letztlich in der Ergebnisliste eine gute Platzierung zu erzielen.

Deshalb ist Bernd Gugel, der Teamkapitän von „Grün radelt“ auf die Idee gekommen die Tübinger Radsportszene zum Mitmachen zu bewegen. Denn da wird eh Rad gefahren. Eine sehr nahe liegende Idee, den als Triahtlon Abteilungsleiter des Post-Sv Tübingen und Mitglied im Radsportverein Pfeil, hat er nicht nur die notwendigen Kontakte sondern ist seit Jahrzehnten einer der Mitmacher und Macher wenn es um Radfahren in Tübingen geht. 

Der Radsportverein Pfeil Tübingen und der Post-Sv Tübingen mit seinen Triathleten konnten so für das Stadtradeln gewonnen werden. Eine Initiative die sich auszahlt, den die Frauen und Männer vom Triathlon und Radsport fahren Tausende von Kilometer. Und dies nicht nur zum sportlichen Training und Rennen sondern auch vielfach im Alltag.
Zudem entstand die Idee auch zum normalen Trainings- und Tourenprogramm eine extra Tour anzubieten. Eine möglichst lange und zudem schöne Strecke sollte es sein. Die Donautal Runde.

Die Königsdisziplin im Triathlon ist die Ironman Distanz. 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42km Laufen. Die Radstrecke von Tübingen über die Alb nach Sigmaringen, durch das Donautal nach Beuron und von da aus über das Bäratal zum Lochenpass, hinab nach Balingen und heim nach Tübingen entspricht in etwa der Ironman Radstrecke. Die Strecke ist aber auch wegen ihrer landschaftlichen Schönheit und wegen den guten und verkehrsarmen Straßen beliebt. Für die Triathleten(innen) ist deshalb schon seit vielen Jahren eine Tour ins Donautal die klassische Trainings- und Teststrecke für die Vorbereitung für die ganz großen Rennen des Jahres.

Allerdings ist im September die Saison im Triathlon längst gelaufen und bei vielen steht die Uhr auf ruhige und kürzere Trainingseinheiten, auf Mountainbiken anstelle von Rennradfahren und auch auf andere Sportarten. Oder auch auf eine Pause vom Leistungssport.

Dennoch fanden sich am Samstag, 24. September, morgens um 9:30 Uhr sechs Tübinger beim Treff am Feuerwehrhaus ein um die Strecke in Angriff zu nehmen. Aber, eher ruhig sollte die Fahrt sein und eine Kaffeepause am Anfang der Tour wurde gewünscht.

Das Team, das waren die Triathleten: Roland Schwarz, Jörg Schreiner, Karl Scheib und Bernd Gugel. Vier seit Jahren und Jahrzehnten bewährte Ausdauersportler die unzählige Triahtlons bestritten und natürlich auch mehrfach einen Ironman gefinshed haben. Aber auch sonst wird vor nichts zurückgeschreckt was mit Ausdauer gemacht werden kann. Laufen über sämtliche Strecken bis hin zum Marathon, Skilanglauf, Mountainbiken, Inline.... Dazu kam noch Rainer Hähnle, ein sehr starker Radtourenfahrer der oft mit den Triathleten trainiert.

Und ein Radler der mit einem Trekking Rad kam.
Mit Schutzblech, Beleuchtung, Gepäckträger und Fahrradständer. Einer aber, der in der Tübinger Radsportszene seit Jahren bekannt ist und der für so eine "Ironman Tour" kein leichtes Carbon Rad mit High Tech Teilen benötigt.Armin Huber, der größte Kilometerfresser Tübingens und vermutlich gleich der ganzen Region. Einer der täglich per Rad zur Arbeit nach Eningen u. Achalm fährt und in seiner Freizeit ständig im Sattel sitzt. Durchschnittlich 20.000 km fährt Armin jährlich und kennt daher jede Straße und Weg im weiten Umkreis. Armin der schon alles gemacht hat was die Ultra Radszene an Herausforderungen hat. Dieses Jahr beispielsweise mal wieder die Radfernfahrten „Trondheim  - Oslo“ und später noch „Paris - Brest - Paris“.

 

Bernd Gugel berichtete in seiner wöchentlichen Schroeder-Rundmail an die Tübinger Triathlonszene über den weiteren Verlauf der Ironman Donautaltour:

Roland orakelte noch beim Losfahren in Tübingen "ob es bei dieser Zusammensetzung beim angestrebten Schnitt von maximal 28km/h bleibt?“ Aber, eher verhalten fuhren wir durchs Steinlachtal zum Fuß der Schwäbischen Alb. Auf der Genkinger Steige gab es das üblichen Rennen für die Bergwertung, oben haben wir uns wieder gesammelt und von da ab ging’s zügig, aber nicht übertrieben schnell durchs Lauchert Tal nach Gammertingen wo eine Kaffeepause geplant war.

Armin Huber hat sich in Gammertingen nach dem Kaffee verabschiedet, da er selbst noch am Nachmittag eine Tour des RV Pfeil leiten wollte. Danach sind wir alten Herren, zwischen 42 und 55 Jahren, bei dem idealen Radwetter allerdings mehr und mehr in einen regelrechten Temporausch verfallen. Wir waren ein harmonisches und eingespieltes Team im Windschattenfahren. Im  Renntempo sind wir durchs Donautal und über die Alb, Eyach- und Neckartal zurück in Richtung Tübingen.

Im Neckartal haben wir dann noch zufällig Kathrin Dannecker und Joachim Dengler von unserem Verein getroffen. Die beiden waren am Schwarzwaldrand unterwegs und radelten ebenfalls heim nach Tübingen.  Dadurch war dann auch noch das weibliche Geschlecht mit im Rennen und wir setzten unseren Temporausch zu siebt fort.Wie üblich rollten wir die letzten Kilometer vor Tübingen gemütlich aus und fuhren ins Piccolo Sole d’Oro unserem  Stammcafe um diesen herrlichen Tag bei Cappuccino und Bier ausklingen zu lassen.

Passend und doch absolut zufällig kam gerade Tübingens „Oberradler“, Boris Palmer mit seiner Tochter zeitgleich im Piccolo an. „Seid ihr auch alle beim Stadtradeln angemeldet?“ lautete seine Frage zur Begrüßung.

Letztlich wir Fünf die, die komplette Runde absolvierten, 193km in gut 6 Stunden gefahren. Ein guter 31er Schnitt, dabei sind wir eher gemütlich losgerollt und mußten wegen Baustellen auch ein paar Mal durch Schotter radeln. Wir "alte Herren" haben zwar alle längst unseren persönlichen Leistungszenit überschritten, aber verstecken brauchen wir uns noch lange nicht.

Welch ein Tag!


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2011 Tourenangebot von "Grün radelt" zum Stadtradeln


Der offizielle städtische Auftakt zum Stdtradeln ist Mittwoch, 14.09. 2011. 
Treff ist 17 Uhr am Technischen Rathaus und man/frau fährt um den Österberg.

Ausserdem haben wir uns von "Grün radelt" folgende Touren überlegt:

"Tour rund um Tübingen"

Schöne Wege, vielleicht auch mal ein paar technische Trails
Freitag, 16. September 2011, 16 Uhr Treff Feuerwehrhaus, Kelternstraße
Vorraussetzung: Mountainbike, Helm, Kondition für zwei Stunden
Tempo eher defensiv, denn am Sonntag wird die Puste für den Stadtlauf benötigt!
Tourenleitung: Bernd Gugel

"Ironman Trainingsrunde"

180km, Tübingen - Donautal - Tübingen mit den Triathleten des Post-Sv Tübingen
Samstag, 24. September 2011, 9:30 Uhr Treff Feuerwehrhaus, Kelternstraße
Vorraussetzung; Rennrad, gute bis sehr gute Kondition,
angestrebter Schnitt ca. 25 bis 28km/h, nur bei trockenem Wetter
Tourenleitung: Bernd Gugel


"Fleckentour"

Hirschau, Bühl, Kilchberg
Samstag, 24. September 2011, 9 Uhr Treff Marktladen, Europaplatz
Tourenleitung: Uli Baumgärtner


"Kuchentour"

Von Tübingen durchs Neckartal zum Kuchenessen beim Wasserschloß Glatt
Rückfahrt auf selber Strecke. Gesamtdauer ca. 6 Std.
92km über verkehrsarme Landstraßen, möglichst mit Rennrad, natürlich mit Helm
Schnitt ca. 24-26km/h, nur bei trockenem Wetter
Sonntag, 25. September 2011, 12:30 Uhr Treff Feuerwehrhaus, Kelternstraße
Tourenleitung: Uli Baumgärtner und Bernd Gugel

Wir freuen uns, wenn ihr bei der einen oder anderen Tour dabei seid,
oder einfach individuell Kilometer sammelt.

Viel Spass wünschen
Uli Baumgärtner und Bernd Gugel

Anmeldung Stadtradeln "So gehts"


Alle die beim Stadtradeln mitmachen wollen melden sich an unter:
http://stadtradeln.de/?id=171

Dann das Formular ausfüllen mit den individuellen Daten.
Als Stadt natürlich "Tübingen" auswählen und dann als Team beispielsweise "Grün radelt" mit Uli Baumgärtner und Bernd Gugel als Teamspitze. Wer nicht namentlich in der Internetliste im öffentlich zugänglichen Bereich erscheinen will, muß "Nur Initialen anzeigen" wählen.

Kilometer eintragen:
Nach erfolgreicher Registrierung kann sich jede und jeder anmelden und die gefahrenen Kilometer eintragen.
http://www.stadtradeln.de/index.php?id=163

Auswertung:
http://www.stadtradeln.de/index.php?id=165
Wichtig ist der Zeitraum von 13. September bis 3. Oktober. Anschließend können die geradelten Kilometer noch 7 Tage später eingetragen werden. Danach ist die Eingabe nicht mehr möglich.

Man/frau erhält nach der Registrierung eine E-Mail, dass Ihre Registrierung im Online-Radelkalender aufgenommen wurde.
Der persönlicher Online-Radelkalender wird erst aktiviert, wenn die Registrierung mit dem in der E-Mail angegebenen Link bestätigt wurde.

Der Radelkalender wird erst am 13.09 richtig freigeschaltet. Vorher erscheinen nur der Ort und der Zeitraum auf dem Bildschirm.

Mitmachen können alle, die in Tübingen wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder studieren.

 

 

Uli Baumgärtner und Bernd Gugel wünschen "Eine erfolgreiche Anmeldung und viel Spaß beim radeln."

Eindrücke vom Kleinen Fussball-Finale in Sinsheim


Aynur Söleymez und ich hatten das Glück neben weiteren 38 Frauen, mit dem Bus nach Sinsheim am Samstag, den 16.07. zum Kleinen Fussball-Finale mitzufahren. Aynur als Patin des Integrationsvereins InFö und ich als Gast. Die Frauenorganisation TERRE DES FEMMES organisierte zusammen mit dem Integrationsverein InFö aus Tübingen eine "Interkulturelle Busfahrt" ins Fußballstadion nach Sinsheim. Dort haben wir das kleine Finale um den Dritten Platz der Frauen-Fussball-WM gesehen und live im Stadion miterleben dürfen.

 Der Grundgedanke dieser Aktion war, dass sich Frauen mit und ohne Migrationshintergrund kennen lernen und vernetzen können. Vor der Ankunft am Sinsheimer Stadion sind wir von der Europaabgeordneten Franziska Brantner und der grünen Landtagsabgeordneten Charlotte Schneidewind-Hartnagel zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen worden. 

Die Reporterin Annette Hübsch vom SWR 4 war bei der Interkulturellen Busfahrt von Tübingen nach Sinsheim dabei. (Hier gehts zur Radioreportage http://www.frauinbewegung.de/Artikel/Veranstaltungen-Spiele/Busfahrt-ins-Glueck

Und auch das Tagblatt hat hierüber berichtet.

Das kleine Finale war sehr spannend: Noch in der 56 Minute stand es noch 1:1. Nach einem Tritt in den Magen zog die Schiedsrichterin die Rote Karte gegen die schwedische Fussballspielerin Bompastor. Trotz der Unterzahl auf dem Spielfeld gewann dann Schweden gegen Frankreich 2:1!

Uns hat allen das Spiel sehr gut gefallen. Zumal es für mich und Aynur eine Premiere war. Wir waren beide noch nie im Fussballstadion. Und ich spreche auch nicht für mich alleine: Es wird nicht das letzte

Aynur Söleymez
Franziska Brantner (MdE) mit ihrer Mitarbeiterin
Frauen in Bewegung
Im Stadion

Frauenfussball WM - Auftakt in Berlin und im "Africa"


Eine tolle Stimmung herrschte am Sonntagabend, 26. Juni nicht nur im Berliner Olympiastadion beim Auftakt der Frauenfussball Weltmeisterschaft sondern auch beim Public Viewing im "Africa" beim "Schlachthaus". Die Location erwies sich als echter Glücksgriff. Ein gutes Bild auf der Leinwand, guter Ton, ausreichend Platz und uneingeschränkte Sicht, Sitzplätze und zudem Bratwurst und Getränke jeglicher Art. Bei solchen Rahmenbedingungen macht Fußball schauen wirklich Spaß. Besonders aber dann, wenn auf dem Spielfeld auch noch jede Menge Sehenswertes zu bestaunen ist. Und zu sehen gab es etliches was Freude machte. Auch wenn unsere Frauen manche Chance nicht nutzten und nach dem 2:1 die Kandierinnen die deutsche Mannschaft  erstmals in Bedrängnis brachten. Der Sieg ist nicht nur aus deutscher Sicht verdient und alle Fans, egal wo auch immer sahen, ein schönes Spiel.

Wir von AL/Grüne wünschen dem deutschen Frauenteam noch viele schöne Spiele und Siege und allen Fans beste und sportlich faire Unterhaltung.

 

 

Schwarz-Rot-Goldene Fahnen in Berlin und im Africa
Daniel lede Abal (MdL) und Stadtrat Heinrich Schmanns begrüßen die Fans in der Halbzeit
Anspannung vor dem 2:0

Fahrräder gesucht


AL/Grüne rufen dringend wieder zu Fahrradspenden für die Flüchtlinge in Weilheim auf! Durch Vandalismus wurden den Flüchtlingen fast alle Fahrräder zerstört. Sie können Ihr Fahrrad, das Sie spenden möchten (es sollte noch funktionstüchtig sein) direkt an unserem Stand auf dem Marktplatz abgeben, und zwar in der Woche nach Pfingsten jeden Tag von 10 bis 12 Uhr.

Mehr, im Blog
siehe auch Asylzentrum Tübingen unter Aktuelles

Daniel Lede Abal zum ersten Mal als MdL in der Fraktion


Erst seit wenigen Tagen im Amt, gerade erst Geburtstag gefeiert, Nachmittags am Himmelfahrt noch mit der Familie in der Wilhelma und Abends in der Fraktionssitzung von AL/Grüne. Daniel Lede Abal. Unser Landtagsabgeordneter sollte uns erst mal berichten wie es denn in Stuttgart läuft.

Daniel berichtete von den Koalitionsverhandlungen, den praktischen Problemen der ersten Tage und Wochen, von fehlenden Räumlichkeiten, Telefonen, Möbel... und vielen anderen organisatorischen Herausforderungen für Grün-Rot in der Landesregierung.

Uns ging es darum Verknüpfungen und Möglichkeiten zu finden wie kommunalpolitische Themen in Tübingen von Daniel in Stuttgart unterstützt werden können. Beispielsweise in der Schulpolitik aktuell der geplante Gemeinschaftsunterricht in der französischen Schule, der Radwegeförderpolitik der neuen Landesregierung, Kinderbetreuung... 

 

Grüne Tiroler(innen) zu Besuch


Eine Abordnung von Grünen Landtagsabgeordneten und Gemeinderäten aus Tirol war zu Gast in Freiburg und in Tübingen.
Neben verschiedenen Besichtigungen, wie beispielsweise dem "Französischen Viertel" stand auch ein gemeinsames Essen und ein Gedankenaustausch in lockerer Runde an. Dabei waren auch neben Daniel Lede Abal auch verschiedene Mitglieder der AL/Grüne Gemeinderatsfraktion anwesend.

Nicht auf Bildern präsent, aber auch dabei gewesen, sind u.a.
Ingrid Felipe, Landessprecherinder Grünen und Alexandra Medwedeff, Landesgeschäftsführerin

im Gespräch mit Daniel Lede Abal: Hermann Weratschnig, Gemeinderat in Schwaz
im Gespräch mit Roland de Beauclaire: Georg Willi, Landtagsabgeordneter und Clubobman
im Gespräch mit Bernd Gugel: Viktoria Ismaili, Gemeinderätin in Schwaz

1. Mai - Einschwimmen im Freibad mit AL/Grüne


Seit vielen Jahren wird, falls das Wetter mitmacht, am 1. Mai das Freibad geöffnet. 2009 nutzen wir den Tag der Arbeit um morgens um 6 Uhr den Kommunalwahlkampf zu starten. Morgens um 6 Uhr, da ist die politische Konkurrenz noch nicht fit - aber viele der Frühschwimmerinnen und Frühschwimmer und wir. Das Stammpublikum der Tübinger Bäder luden wir zu Kaffee, Tee und Gebäck ein. Unser Wahlkampfauftakt machte uns 2009 viel Spaß, so daß wir auch 2010 und 2011 die Aktion wiederholten. Auch ohne Wahlkampf!

Die Tübinger Bäder und ihre Besucherinnen und Besucher sind uns wichtig. Dafür sollte auch dieses Jahr wieder unsere Frühstücksaktion stehen. Wir bekamen viel Zuspruch und werden auch 2012 wieder dabei sein, wenn am 1. Mai das Einschwimmen der Saison stattfindet. Manche sprachen schon vom "traditionellen Frühstück".

 

01/01/70

Mobilität für Flüchtlinge - Fazit nach einem Jahr


Gemeinsam mit dem Asylzentrum hat die Fraktion AL/Grüne vor genau einem Jahr bei unserem Frühlingsempfang 2010 zur Spendenaktion „Mobilität für Flüchtlinge“ aufgerufen. Mit folgender Begründung:

<em>"Flüchtlinge nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten 40,90 Euro im Monat und haben Arbeitsverbot. Der Landkreis bringt Asylsuchende in Weilheim unter, fünf Kilometer entfernt von sozialen Angeboten in Tübingen, die das Leben ohne Geld erleichern: Wie Kinderschutzbundstüble, Tafelladen und Asylcafe. Der regionale Busverbund „naldo“ verweigert ihnen das kostenlose Mitfahren, es gibt nicht einmal einen Sozialtarif. Es fehlen auch Fahrräder und Kenntnisse sie zu reparieren.Das Asylbewerbergesetz wurde zur Abschreckung von Flüchtlingen gemacht und zwingt ihnen nun ein menschenunwürdiges Leben unter dem gesetzlichen Existensminimum auf. Auf Bundesebene fordern die Grünen diese Aufhebung.Bis dahin hilft nur Eigeninitiative von uns BürgerInnen. AL/Grüne und Asylzentrum „Mobilität für Flüchtlinge“ zu beteiligen. Von den Spendengeldern wird das Asylzentrum Bustickets, Fahrräder und Fahrradreparaturkurse finanzieren. Fahrradspenden sind auch willkommen."</em>

Die Spendenaktion war der Auftakt für die grundlegende Änderung der „mobilen“ Situation der Flüchtlinge in Weilheim. Bis Ende 2010 waren 3.042 Euro eingegangen! Super! Vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender!

Spenden sind leider immer unsicher und grundsätzlich bedarf es einer institutionalisierten Lösung. Darum hat sich die Fraktion AL/Grüne im Gemeinderat dafür eingesetzt, die dringend benötigten Fahrkarten  mit einem Zuschuss der Stadt Tübingen teil zu finanzieren. Auch wenn die offizielle Zuständigkeit beim Landkreis liegt, setzt sich der Gemeinderat so freiwillig in die Verantwortung, den Gästen den Zugang und die Teilhabe an den sozialen Angeboten in der Stadt Tübingen zu erleichtern.

2010 waren es 1.330 Euro, ab 2011 sind 7.000 Euro im städtischen Haushalt für ÖPNV-Tickets für die Flüchtlinge in Weilheim eingestellt. Benötigt werden aber 21.000 Euro. Wir haben die Stadt aufgefordert, mit dem Landkreis darüber zu verhandeln, die fehlenden Gelder zu übernehmen!

Spenden sind auch weiterhin willkommen:
Asylzentrum Tübingen e.V. – Kontonummer 742 894
KSK Tübingen – BLZ 641 500 20
Verwendungszweck: Mobilität für Flüchtlinge

 

AL/Grüne ergreifen Initiative im Ausschuß "Mahnwache für die Opfer von Japan"


Die Sitzung des Verwaltungsauschußes des  Tübinger Gemeinderats verlief am Montagabend 14. März 2011 anders als geplant. AL/Grüne Stadtrat Bruno Gebhart-Pietzsch sprach die aktuelle Atomkatastrophe von Japan an und stellte den Antrag die Sitzung zu unterbrechen und gemeinsam sich bei der um 18 Uhr auf dem Holzmarkt stattfindenden Mahnwache zu beteiligen. Nach kurzer Diskussion und Abstimmung wurde dieser Antrag bei einigen Gegenstimmten angenommen. Etliche Mitglieder des Verwaltungsausschuß eilten, zusammen mit  Oberbürgermeister Boris Palmer und den Bürgermeistern Michael Lucke und Cord Soehlke, auf den nahegelegenen Holzmarkt zur "Mahnwache für die Opfer von Japan". Doch einige der Kolleginnen und Kollegen, aus Fraktionen die der Atomtechnologie sehr positiv gegenüber stehen, wollten oder konnten sich dieser Aktion nicht anschließen.
Hier stellt sich die Frage:

Was muß den noch geschehen damit manche aufwachen?

Bericht im Tagblatt vom 15. März 2011

 

Foto: Wolfgang Wettach

01/01/70

Haushalt 2011 von AL/Grüne und SPD verabschiedet


Am Montag, 28. Februar 2011 brachten AL/Grüne und SPD ihre Anträge zum Haushalt der Universitätsstadt Tübingen in die Sitzung des Gemeinderates ein. Vorausgegangen waren intensive, interfraktionelle Haushaltsberatung. Da für die CDU, UFW, WUT und FDP die von der Stadtverwaltung vorgeschlage Erhöhung der Gewerbesteuer nicht in Frage kam, waren diese Fraktionen nicht bereit, zusammen mit AL/Grüne und SPD einen gemeinsamen Haushalt zu gestalten. Diese Fraktionen entwarfen einen Gegenvorschlag, der aber im Gemeinderat nicht mehrheitsfähig war.

Nach den einzelnen Stellungnahmen und einer Debatte setze sich der Haushaltsentwurf von AL/Grüne und SPD durch. Dieser wurde mit 14 Stimmen von AL/Grüne, 7 Stimmen von der SPD sowie der Stimme von Oberbürgermeister Boris Palmer beschlossen. Alle anderen 19 Angehörigen der übrigen Fraktionen im Gemeinderat stimmten gegen den grün-roten Haushalt.

Im Haushalt von Grün-Rot sind 65 Posten aufgelistet in denen Änderungen zum Haushaltsvorschlag der Stadtverwaltung jetzt gültig werden. Diese Änderungen betreffen den aktuellen Haushalt 2011, aber auch die mittelfristige Finanzplanung, also die Jahre 2012, 2013, 2014.

Beispielsweise im Verwaltungshaushalt durch Mehrausgaben in den Bereichen:
Zuschüsse an Vereine mit Gleichstellung und Integration, Personalaufgaben im Feuerlöschwesen (Umsetzung Feuerwehrgutachten), Personalausgaben Schulsozialarbeit, Fahrkarten für Asylbewerber, Jugendhäuser, offene Jugendarbeit und Jugendhilfe, Projektmittel zur Förderung des Radtourismus...

Im Vermögenshaushalt sind besonders markant:
Erstmalig Gelder für den Bau von Feuerwehrhäusern in Lustnau, Pfrondorf und Bebenhausen. Investitionen die seit Jahren anstehen und jetzt in die Wege geleitet werden. Zusätzliche Gelder werden eingestellt für den Geschichtspfad, das Jugendcafe Innenstadt, für die Aktivierung von Fußwegeverbindungen, für einen deutlichen Ausbau des Radwegenetzes, für die Beleuchtung von bisher unbeleuchteten Bushaltestellen, ein zukunftsweisendes Stadtinformationssystem in dem auch ein modernes Parkleitsystem integriert sein soll. Auch der Sportplatz in Bühl soll hergestellt werden, wenn auch erst in 2014.

Gegenfinanziert werden diese Mehrausgaben durch den Verzicht oder das Verschieben von anderen Maßnahmen, wodurch es unterm Strich gelang den städtischen Haushalt nicht mit zusätzlichen Mehrausgaben zu belasten. Im Gegenteil, wir wollen auch Schulden abbauen und die geringen Rücklagen wieder erhöhen. Steuermehreinnahmen, die dieses Jahr nach verschiedenen Prognosen zu erwarten sind, wollen wir dazu einsetzen. Dies alles nennen wir:
"Verantwortungsvolle und zukunftsweisende Haushaltspolitik.!

Hier die Haushaltsrede der Fraktionsvorsitzenden Uli Baumgärtner im Gemeinderat vom 21. Februar 2011

 

Die grün-rote Veränderungen im Haushalt 2011

 

Die grün-rote Veränderungen in der mittelfristigen Finanzplanung

 

 

AL-Grüner Stadtverbandsmitglieder beschließen AL-Grüne Haushaltsanträge


Uli Baumgärtner stellte den "Grünen Haushalt" detailreich vor.
Mehrheitlicher Zustimmung nach intensiver Diskussion.

Am Mittwochabend 2. Februar stellte die Vorsitzende der AL/Grünen Gemeinderatsfraktion, Uli Baumgärtener, der Mitgliederversammlung des Stadtverbands von "Alternative Liste" und "Bündnis 90/Grüne" im Evangelischen Gemeindezentrum Lamm, die Ergebnisse der fraktionsinternen Haushaltsklausur vor.

Doch bevor es in die einzelnen Haushaltsposten ging, gab es einen kleinen Einblick in den aktuellen, städtischen Verwaltungs- und Vermögenshaushalt und die generelle Entwicklung der Tübinger Finanzen. Sparen oder nicht sparen? Diese Frage stellte sich immer wieder. Aber auch, wo setzen wir unsere grünen Schwerpunkte im Haushalt?

Teilweise wurden die einzelnen Haushaltsanträge der AL/Grünen Fraktion von den Stadtverbandsmitgliedern heftig und intensiv diskutiert. Argumente wurden ausgetauscht, die auch so schon von den Fraktionsmitgliedern vorgebracht wurden, aber auch neue und interessante Ansätze tauchten auf.

Aus verhandlungstechnischen Gründen können die grünen Haushaltsanträge und die weiteren, zukünftigen Ideen noch nicht veröffentlicht werden. Zum einen, da die interfraktionellen Haushaltsverhandlungen erst beginnen und wir nicht schon im Vorfeld die Karten auf den Tisch legen wollen, zum anderen sind die weiterführenden Ideen auch in der AL/Grünen Fraktion noch nicht ausgiebig durchdiskutiert worden.

Jedoch, trotz aller inhaltlichen Diskussion, die Mitgliederversammlung stimmte mit großer Mehrheit den Haushaltsanträgen der grünen Gemeinderatsfraktion zu. Somit ist der nächste Schritt auf dem "Langen Weg zum Haushalt 2011" vollzogen. Jetzt geht es in die Verhandlungen mit den anderen Fraktionen im Tübinger Gemeinderat.

 

Tübinger Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 demonstrierte in Stuttgart


In Tübingen hat sich vor Kurzem ein Aktionsbündnis „Tübinger gegen Stuttgart 21“ gegründet, dem der BUND, der VCD, einige weitere Organisationen und auch die AL-Grünen GemeinderätInnen angehören. Am Samstag den 29.01. fuhren wir, ausgestattet mit Transparenten und Fahnen, zum wiederholten Male zur Demonstration gegen das milliardenteure Großprojekt nach Stuttgart. Mit von der Partie Daniel Lede Abal, der grüne Landtagskandidat, und Winfried Hermann, der grüne Bundestagsabgeordnete, der bei der Kundgebung auch eine Rede hielt.

Pfiffige Kälte, Tausende von Menschen vor dem Hauptbahnhof. „Widerstand Plus“ stand auf manchen Plakaten, in Anspielung auf Geislers Vorschlag „Stuttgart 21 plus“. Musik vom Podium, dann begrüßte uns Mutherem Aras von der grünen Gemeinderatsfraktion in Stuttgart, die moderierte.

Jetzt haben wir den „Schlichterspruch“, aber was machen wir damit? Winfried Hermann fand es empörend, dass die Bahn einfach weiterbaut und den Stresstest nicht abwartet. Auch dass die Bahn die Daten, die in den Stresstest eingegeben werden sollen, nicht rausrückt, bemängelte er.

Einer der Redner wies uns darauf hin, wie seltsam es ist, dass der Stuttgarter Hauptbahnhof, der ja für den öffentlichen Verkehr steht, ausgerechnet mit einem Symbol für den motorisierten Individualverkehr bekrönt ist. Mir als gebürtiger Stuttgarterin schien es bisher vollkommen selbstverständlich, geradezu gottgewollt, dass sich auf dem Bahnhofsturm dieser Stern dreht. Aber es stimmt: die Beziehung zwischen der Bahn und den Stuttgarter Autokonzernen ist eine besondere. Würde nämlich der Hauptbahnhof und mit ihm die Bahnlinien in Stuttgart im Boden versenkt, würde die Eisenbahn im Stuttgarter Stadtbild gar nicht mehr in Erscheinung treten. Stuttgart wäre eine bahnfreie Stadt. Für den Reisenden, der etwas von ihr sehen möchte, nicht nur ihren Untergrund, würde sich das Auto eignen. - Der derzeitige Bahnchef Grube war übrigens von 1992 bis 2009 mit kurzer Unterbrechung bei Daimler in führenden Positionen tätig. Und an eben diesem Samstag, dem 29. Januar 2011, wurde Frau Merkel im Daimler-Museum erwartet, um dort an einer Feier zum 125. Jubiläum des Autos teilzunehmen. 

Aber auf unsrer Demonstration gab es auch bedeutende Gäste: Ein Redner kam sogar aus Brasilien, und er gehört zu den Gründern des Weltsozialforums. Es freute die versammelten Demonstranten natürlich, als er sagte, die ganze Welt schaue auf unsere Bewegung. Ob in Tunis oder Kairo oder in Lateinamerika, die Proteste des Volkes hätten überall den gleichen Feind: die Logik des Geldes. Die Protestierenden wollten dieser Logik die Logik der menschlichen Bedürfnisse entgegensetzen. Recht so! Er sprach Englisch, aber er konnte auch zwei Worte Deutsch: „Oben bleiben!“

Wie viele Menschen am Samstag demonstrierten? Als wir am Charlottenplatz ankamen, sahen wir vor uns Demonstrierende in die Torstraße beim Wilhelmsplatz einbiegen, während hinter uns, bei der Staatsgalerie, das Ende des Zuges noch nicht erkennbar war.

Nun aber zum Tübinger Aktionsbündnis: Am Samstag, 5. Februar finden Aktionen gegen Stuttgart 21 im ganzen Land statt; wir wollen das Bahnprojekt in möglichst vielen schwäbischen und badischen Städten thematisieren. www.s21-bremst-aus.de Wenn Stuttgart 21 gebaut wird, bleibt kein Geld mehr für die Sanierung oder Erneuerung des Schienenverkehrs im sonstigen Baden-Württemberg. Außerdem kommt es permanent zu Verspätungen. Um darauf aufmerksam zu machen, tragen wir eine Eisenbahn aus Pappe durch die Stadt. 

Die Tübinger treffen sich am Samstag 5. Februar um 10 Uhr am Europaplatz.

Wir freuen uns über alle, die bei der Aktion mitmachen!

 

Susanne Bächer
Stadträtin AL/Grüne Tübingen

AL/Grüne Haushaltsklausur 2011


Die Stadtverwaltung Tübingens legte in der Gemeinderatsitzung am 13. Dezember 2010 ihren Haushaltsentwurf für das Jahr 2011 den Mitgliedern des Gemeinderates vor. In über 600 Seiten im Din A4 Format sind alle Posten des rund 202 Millionen Euro umfassenden städtischen Haushalts erfasst. Über die Weihnachtszeit galt es für die Stadträtinnen und Stadträte das Werk der Verwaltung zu studieren. Am 10. Januar hatten die Angehörigen des Gemeinderates in der ersten Gemeinderatssitzung im neuen Jahr, der so genannte "Raschelstunde", die Möglichkeit bei der Verwaltung die einzelnen Haushaltstitel zu hinterfragen und sich erklären zu lassen.

Als nächster Schritt erfolgt bei allen Fraktionen des Gemeinderates die interne Diskussion über den Haushalt 2011. Die Fraktion von AL/Grüne setzte für diese interne Beratung einen ganzen Tag an. Die AL/Grüne Haushaltsklausur erfolgte am 21. Januar im "Evangelischen Gemeindezentrum Lamm" am Marktplatz. Von morgens bis abends beriet die vierzehnköpfige Fraktion ihre Position zum Haushaltsentwurf der Stadtverwaltung. Was wollen wir, wo sind unsere Schwerpunkte, wie gehen wir vor, wo wollen wir mehr Geld ausgeben, wo wollen wir weniger Geld ausgeben......?

Die Ergebnisse der Haushaltsklausur der AL/Grünen Fraktion werden den Mitgliedern des Stadtverbands Bündnis90/Grüne und den Mitgliedern der Alternativen Liste am 2. Februar, wiederum im Lamm, vorgestellt und erläutert. Danach folgen die "Interfraktionellen Verhandlungen" mit den anderen Fraktionen des Tübinger Gemeinderates. Ziel ist es in diesen Verhandlungen einen Haushalt zu gestalten der eine Mehrheit im Gemeinderat findet. Wiederum ein zeitintensiver und anstrengender Prozess der zu Kompromissen und Zugeständnissen führt. Beschlossen und verabschiedet wird der Haushalt des Jahres 2011 erst Ende Februar nach nochmaligen intensiven Debatten in denen die verschiedenen Fraktionen ihre eigenen Positionen der Öffentlichkeit ausführlich darstellen werden.

 

Ein umfassendes Themenbündel galt es abzuarbeiten
Arvid Goletz, unser Experte für Energie und Fahrrad, hatte eine gundsätzliche Idee über die intensiv diskutiert wurde
Helga Vogel wie immer mit umfassendem Wissen
und guten Vorschlägen
Bruno Gebhart-Pietzsch hat schon annähernd zwei Dutzend Haushalte mitgestaltet
Ulrike Baumgärtner leitete die Klausur und Roland de Beauclaire stellte die Ergebnisse der Beratung zusammen
und Helena, die Tochter von Evelyn Ellwart, machte ihr eigenes Programm während der Klausur und langweilte sich überhaupt nicht
Geschafft! Es wurde schon wieder dunkel als die Ergebnisse feststanden

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6. Januar 2011, die erste, "alternative" Fraktionssitzung


Die erste Fraktionssitzung im neuen Jahr wollten wir besinnlich, nachdenklich und ruhig angehen lassen. Doch leider machte das herrschende Blitzeis unsere geplante, nächtliche Winterwanderung im Fackelschein zunichte. Anstelle auf den Steinenberg zu wandern begnügten wir uns mit einem Spaziergang entlang des Neckars.

Im "Werkstall", beim wärmenden Kaminfeuer, bewirtete uns Susanne Bächer mit leckerem Borschtsch, Bruno Gebhart-Pietzsch laß Gedichte und Evelyn Ellwart musizierte auf der Querflöte. Natürlich wurde auch diskutiert und beraten. Die anstehenden Haushaltsrunden, die Finanzierung des Sudhauses, die Beleuchtung von Wegen, Straßen und Bushaltestellen, die unerlaubte Bebauung von städtischen Pachtgärten, der Winterdienst, die Feuerwehr.... Städtische Themen gab es genug, aber auch persönliche. Unsere "alternative Fraktionssitzung" hat uns allen gut gefallen und wir sind uns einig, die Wanderung auf den Steinenberg werden wir nachholen.

Der "Werkstall". Was früher mal ein Stall war, ist heute Werkstatt für Handwerk und Kopfarbeit und zudem sooooo stimmungsvoll und gemütlich!


Flusskraftwerk in Horb


Impressionen von der Baustellenbesichtigung

Zu einer Baustellenbesichtigung traffen sich Mitglieder des Stadtwerke Aufsichtsrates am 18. Dezember 2010 in Horb. Dort wird am Neckar ein neues Flußkraftwerk gebaut, das die Stadtwerke Tübingen und Horb gemeinsam als "Energie Horb GmbH" betreiben werden. Rund vier Millionen Euro werden die beiden Stadtwerke investieren um dieses Flußkraftwerk zu realisieren.
Die alte Wehranlage am Neckar wird als zentraler Bestandteil des neuen Kraftwerks weiterhin genutzt und saniert; die dazugehörigen Wehrhäuser werden ebenfalls modernisiert. Die neue Kaplan-Turbine mit regulierbaren Schaufeln wird unterirdisch in einem Maschinenhaus neben dem Klappenwehr installiert. Dadurch bleibt oberirdisch viel Freiraum für eine ansprechende Flächengestaltung auf der Inselspitze, die sich harmonisch in das städtische Gesamtbild einfügen soll. Im Mai, zur Eröffnung der Landesgartenschau soll die gesamte Anlage fertig gestellt sein und dann als zentrales Element zu einem Publikumsmagneten werden. Beispielsweise soll durch kleine Schaufenster den Besucherinnen und Besuchern auch ein Einblick in die Technik des Kraftwerkes ermöglicht werden.

Auch die beiden kleinen, bisher in Privatbesitz befindlichen Mühlkanal-Kraftwerke, werden zukünftig von der "Energie Horb" betrieben. Insgesamt sollen in Horb zukünftig rund 2,4 Millionen Kilowattstunden Strom produziert werden. Dies entspricht dem durchschnittlichen Stromverbrauch von 600 Vierpersonenhaushalten. Durch die neue Anlage wird die Wasserkraft des Neckars zukünftig wesentlich effizienter genutzt ohne den Fluß weiter zu belasten. Im Gegenteil. Mit dem Bau der neuen Anlage wird auch die bestehende Wehranlage mit einer Fischtreppe ausgestattet und damit die Überwindung der Staustufe für die Neckarfische ermöglicht.

Finanziell unterstützt wird der Neubau und die Sanierung des Wasserkraftwerkes von mehr als 3400 bluegreen Kunden (Stand Februar 2010) der Stadtwerke Tübingen die Ökostrom aus 100% Wasserkraft beziehen. Der geringe Aufschlag pro Kilowattstunde für "bluegreen" kommt dem neuen Wasserkraftwerk zugute.
Beim Horber Weihnachtsmarkt 2010 präsentierte die "Energie Horb" das Projekt. Von der neuen Wasserkraftanlage und dem damit erzeugten Ökostrom zeigten sich, so Geschäftsführer Wilfried Kannenberg, rund 150 Horber Bürgerinnen und Bürger angetan und orderten den bluegreen Tarif für ihren Haushalt.

Wir SWT Ausichtsräte von AL/Grüne (Helga Vogel, Roland de Beauclaire, Arvid Goletz, Bernd Gugel) unterstützen ausdrücklich die Wirtschaftspolitik der Stadtwerke. Die Tübinger Stadtwerke investieren nicht nur in Horb in regenerative Energie, sondern beispielsweise auch in eine Windkraftanlage in Alpirsbach und zusammen mit vielen anderen in den neuen Offshore Windpark in der Nordsee.

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"Tübinger Gemeinderätinnen gegen S21"


AL/Grüne Stadträtinnen und Stadträte aus Tübingen waren nicht zum ersten Mal in Stuttgart um gegen S21 zu demonstrieren.
Aber, am 11. Dezember 2010 erstmalig mit einem eigenen Banner.

 

Hitzige Fraktionssitzung am Kaminfeuer


Immer wieder treffen sich Fraktion und AL/Grüne im "Werkstall" von Fraktionsmitglied Susanne Bächer.
Vor allem in der dunklen und kalten Jahreszeit ist es sehr angenehm
und stimmungsvoll beim offenen Kaminfeuer aktuelle Themen
und grundsätzliche Fragen zu diskutieren. 

 

 

AL/Grüne Bürgerbeteiligung


"AL/Grüne wollen die demokratische Beteiligung von BürgerInnen am öffentlichen Leben stärken. Wenn Gemeinderat, Verwaltung und Bevölkerung miteinander im Dialog stehen, wenn es einen breiten Wettstreit der Ideen und Meinungen gibt, ist die Chance am größten, dass jeweils die für Tübingen beste Lösung gefunden wird." aus: Kommunal-Wahlprogramm 2009 AL/Grüne

Wir haben uns im Gemeinderat massiv für die Bürgerbeteiligung zur Haushaltskonsilidierung eingesetzt. Gegen die Stimmen von CDU, UFW, WUT, FDP und Linke hat die AL/Grüne Gemeinderatsfraktion zusammen mit der SPD Fraktion die Umfrage zum Haushalt durchgesetzt. Durch die repräsentative Umfrage unter 1000 BürgerInnen und der Möglichkeit im Internet ebenfalls an dieser Befragung teilzunehmen, sollen die Meinungen und die Ideen der TübingerInnen zur den schwierigen Sparhaushalten in diesem und den nächsten Jahren einfließen.

Wir setzen uns nicht nur für Bürgerbeteiligung ein, wir führen seit Wochen immer wieder unsere eigene Befragung zum Haushalt durch. An unserem Infostand können Mitmenschen ihre Ideen, Meinungen und Vorschläge einbringen und mit uns die aktuelle und allgemeinen Themen Tübingens besprechen. Nicht nur Tübinger Themen sind derzeit Gesprächsstoff, immer wieder werden wir auf Stuttgart 21 angesprochen. Stuttgart zeigt, Bürgerbeteiligung muß sein!

Die Fraktion diskutierte jeden Samstag auf dem Marktplatz mit den Bürgern zu den Sparvorschlägen der Stadt.

 

 

Berliner Schwabenstreich mit AL/Grüne Tübinger Stadträten


Evelyn Ellwart-Mitsanas und Bruno Gebhart Pietzsch von Tübingens AL/Grüner Gemeinderatsfraktion beim Schwabenstreich vor dem Brandenburger Tor am 6. Okober 2010. Während Evelyn, Bruno und Andere demonstrierten, war "Stuttgart 21" Thema in der "Aktuellen Stunde" im unweit entfernten Bundestag." 

Der GR ist aktiv.. (auf Bilder draufklicken!!)


Bildtitel 1
Stadtlauf-Team 2010
Bildtitel 2
Stadtlauf (Arvid und Uli)
Bildtitel 3
Anti-Atom-Demo in Reutlingen (Arvid Goletz und Uli Baumgärtner)
Bildtitel 4
Menschenkette Anti-Atom-Demo Reutlingen
Menschenkette Anti-Atom-Demo Reutlingen
Sommerkonferenz in Brandenburg mit Uli Baumgärtner
ADFC-Flohmarkt mit Beate Kolb (AL Vorstand)
ADFC-Flohmarkt mit Evelyn Ellwart-Mitsanas (AL-Grüne Stadträtin) und Cornelia Stoll
Regionalmarkt - Werbung für Kleine Molkerei (Annette Schmidt AL/Grüne-Stadträtin)
Regionalmarkt - Werbung für kleine Molkerei (Susanne Bächer AL/Grüne-Stadträtin)

Innenentwicklungsveranstaltung mit Peter Hauk MdL (CDU) sowie OB Boris Palmer und Ulrike Baumgärtner (Fraktions-vorsitzende AL/Grüne) am 19.05.2010 (Foto von Stadtverbandsvorstandsmitglied Wolfgang Wettach)
Filmmatinee zur 4. Revolution
mit Thomas Merkle, Winfried Hermann, MdB, Eva Schmincke und Arvid Goletz
Jumelage (Partnerschaft) mit Aix en Provence
Evelyn Ellwart-Mitsanas mit Gerhard Kehrer (UFW
Grüner Frühlingsempfang 2010
Einladung Grüner Frühlingsempfang

Fraktionsbesuch beim BVV
Neujahrsapero
mit Ortschaftsräten

Rückblick auf vergangene Aktionen


 

Werden Sie Partner an dem Tübinger Bio-Bauernmilch Projekt! Hierzu erwerben Sie Genussrechte am Ergebnis des Unternehmens und tragen damit wesentlich zum Aufbau der Molkerei bei.

Die Tübinger Molkerei wird bald in Bodelshausen wieder auferstehen. Vier Landwirte wagen es, eine eigene Molkerei aufzubauen:

 

 

Foto: Franke
von links nach rechts:
Stefan Braun (Weilheim)
Thomas Schäfer (Bodelshausen)
Wolfgang Eissler (Talheim)
Eckart Wizemann (Tübingen-Waldhausen)

 

Sie soll das Tübingen Milchwerk ersetzen, das aufgrund von Rationalisierungs-maßnahmen von der Molkerei Allgäuland Käsereien im Dezember 2009 geschlossen wurde. Spätestens Anfang 2011 wird regionale Bio-Milch auf dem Birkenhof in Bodelshausen abgefüllt. Für etwa 800.000 Euro wollen die Landwirte auf dem Birkenhof eine Milchverarbeitung aufbauen, sofern die Kundschaft aus der Region sie dabei finanziell unterstützt.

BÜRGERBETEILIGUNG – So können Sie sich beteiligen!

Die Erklärung zur Zeichnung von Genussrechten finden Sie hier

 

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